Wartezeiten an Kinderambulanzen: Ministerin Oberhauser sieht Länder und Kassen in der Pflicht

Ministerin Sabine Oberhauser über die Kapazitätenprobleme an Kinderambulanzen.
Ministerin Sabine Oberhauser über die Kapazitätenprobleme an Kinderambulanzen. - © APA/Helmut Fohringer
Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser will angesichts der Kapazitätsprobleme an Wiener Kinderambulanzen vermehrtes Augenmerk auf diesen Bereich legen.

Die zuletzt aufgetretenen Kapazitätsprobleme an Wiener Kinderambulanzen lassen nun auch die Gesundheitsministerin aktiv werden. Sie werde künftig vermehrtes Augenmerk auf diesen Bereich legen, sagte Ressortchefin Sabine Oberhauser (SPÖ) am Dienstag am Rande des Ministerrats.

Es habe sich gezeigt, dass die Kombination aus Ferienbeginn und Grippewelle zu extrem langen Wartezeiten geführt habe, da die normalen Kapazitäten nicht ausgereicht hätten. Am Zug sieht Oberhauser nun Länder und Sozialversicherung, um in einem neuen Bundeszielsteuerungsvertrag eine bessere Ausstattung an den Wochenenden sicherzustellen.

Klar machte die Ministerin dabei, dass bei einer besseren Ausstattung am Wochenende für die Krankenkassen auch mehr zu zahlen sein werde.

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