Wallner drückt beim Ausbau ganztätiger Schulformen aufs Tempo

Im Rahmen der Vorarlberger Vorsitzführung in der Konferenz der Landeshauptleute haben sich am Freitag (22. Februar) Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner und Landeshauptmann Hans Niessl im Eisenstädter Landhaus zu einem Arbeitsgespräch getroffen. Im Mittelpunkt des freundschaftlichen Treffens standen Finanz- und Föderalismusfragen sowie die Themen Bildung und erneuerbare Energie. Zur Sprache kam darüber hinaus die Ankündigung des Bundes, ab 2014 deutlich mehr Mittel für den Ausbau der schulischen Tagesbetreuung bereitzustellen.


Bildung und Energie: Wichtige Standortfaktoren

Landeshauptmann Hans Niessl machte auf die Vorreiterrolle aufmerksam, die das Burgenland bei der Neuen Mittelschule (NMS) einnimmt. Wie Vorarlberg zählte das Burgenland 2008/2009 zum Kreis jener Länder, in denen die NMS als Modellversuch gestartet wurde. Seit Herbst 2012 ist sie die Regelschulform. “Im Herbst 2013 startet die letzte Hauptschule, die HS Jennersdorf, als NMS. Das Burgenland wird dann als erstes Bundesland flächendeckend die Neue Mittelschule eingeführt haben”, informierte Niessl. Vorarlberg nimmt bei der Umstellung auf die Neue Mittelschule ebenso eine Spitzenposition ein. Von den früheren 54 Hauptschulen sind bereits 50 Neue Mittelschulen, die restlichen vier Schulen folgen. In seinen Ausführungen unterstrich Wallner ebenfalls die Bedeutung von Bildung und Ausbildung für den Wirtschafts- und Produktionsstandort. “Wir können es uns nicht leisten, auf die Talente und Fähigkeiten unserer Jugend zu verzichten”, so seine klare Ansage.

Beim Thema Energie haben sich beide Länder ambitionierte Ziele gesteckt. Während sich im Land Vorarlberg bis 2050 der jährliche Energieverbrauch und die Erzeugung aus erneuerbaren Energieträgern die Waage halten sollen, will sich das Burgenland bis zu diesem Zeitpunkt sogar zu einem Energieexporteur entwickeln, der mehr Energie produziert als er verbraucht. Vorarlberg arbeite sehr engagiert am Ziel der Energieautonomie, sagte Wallner: “Erfreulich ist, dass die Erreichung der Energieautonomie auf breiten gesellschaftlichen Konsens stößt – Regionen, Gemeinden, Betriebe, Haushalte und Einzelpersonen ziehen aktiv mit und räumen dem wichtigen Zukunftsthema einen hohen Stellenwert ein”. Insofern sei er sehr zuversichtlich, dass dieses ehrgeizige Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden kann.

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OTS0162 2013-02-22/13:34

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