Von Thriller und Science-Fiction: Filmfonds Wien fördert elf Projekte

Hexe Lilli und ihr Drache Hektor erleben ein neues Kino-Abenteuer.
Hexe Lilli und ihr Drache Hektor erleben ein neues Kino-Abenteuer. - © Dor Film
Förderung des heimischen Films: Unterstützt werden insgesamt elf Projekte, wobei die inhaltliche Bandbreite von Thriller und Science-Fiction bis zu Kinder- und Trickfilm reicht. Insgesamt 2,017 Mio. Euro schüttet der Filmfonds Wien bei seiner vierten Jurysitzung im laufenden Jahr aus.

Eingereicht waren 26 Projekte mit einer Antragssumme von rund 4,2 Mio. Euro.

Zu jenen sechs Projekten, die von den insgesamt 1,866 Mio. Euro Herstellungsförderung profitieren, gehört der Animationsfilm “Rotzbub”: Darin beleuchten Regisseur Marcus H. Rosenmüller und Drehbuchautor Rupert Henning das Leben von Zeichner Manfred Deix, der selbst die grafische Leitung übernimmt. Dem gläsernen Mensch widmet sich wiederum Ruth Maders “Life Guidance”. Der Science-Fiction-Film zeichnet ein Zukunftsszenario inklusive kapitalistischem System, das “gleichzeitig perfide und unverzeihlich” sei. Die Hauptrollen spielen Fritz Karl, Katharina Lorenz und Florian Teichtmeister.

Bunte Bandbreite bei Filmfonds-Projekten

Fortgesetzt wird die Reihe über die “Hexe Lilli”, wobei sie es in ihrem dritten Filmabenteuer mit einem “Weihnachtswunder” zu tun bekommt. Ein Mysterythriller ist “Tiere” nach dem Drehbuch von Jörg Kalt, der 2007 verstorben ist. Unter der Regie von Greg Zglinski werden Birgit Minichmayr und Philipp Hochmair vor der Kamera stehen. Sebastian Brameshuber geht mit seinem Dokumentarfilm “Eisenstraße” dem “verschlungenen Exportwegen von ‘Abfall-Autos’ in Zweit- und Drittweltländern” auf den Grund, und in “Der Zirkus” von Harald Aue steht Roncalli-Direktor Bernhard Paul im Zentrum.

Fünf weitere Projekte wurden mit einer Projektentwicklungsförderung bedacht (insgesamt 151.000 Euro), darunter mit “Maria Theresias Kaiser” der neueste Film, der unter der Regie von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky entstehen soll. Weiters finden sich in der Liste “Blood Jam – Die letzte Party seines Lebens” von Regisseur Dominik Hartl, dessen Debütspielfilm “Beautiful Girl” derzeit im Kino läuft, “Cops” von Stefan Lukacs, Stephanus Domanigs Dokumentarfilm “Walter Arlen” über den Wiener Emigranten und früheren renommierten Musikkritiker der “LA Times” sowie das Jugenddrama “Xoxo” der Nachwuchsregisseurinnen Iliana Estanol und Johanna Lietha.

Mehr Informationen gibt es hier.

(APA/Red.)

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