Von “Blade Runner” bis “Thor”: Die Kinohighlights im Oktober

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Die VIENNA.at-Redaktion ist schon gespannt, ob Taika Waititi mit "Thor: Ragnarok" einen Hit landen wird - © Walt Disney Pictures

Der Herbst steht bekanntlich im Zeichen des Kinos: Neben Österreichs größtem Filmfestival, der Viennale, starten zudem noch zahlreiche Blockbuster, die für Aufmerksamkeit sorgen werden. So darf man sich neben der “Blade Runner”-Fortsetzung auch auf den neuen Film von Michael Haneke und “Thor: Ragnarok” freuen.

Wir präsentieren den Überblick über die Filmhighlights im Oktober 2017, samt Trailer und Kinostart natürlich.

Blade Runner 2049 (6.10.)

Ridley Scotts “Blade Runner” kann zweifellos als Sci-Fi-Klassiker bezeichnet werden, der das gesamte Genre für immer verändert und geprägt hat. Keine leichte Aufgabe also, eine Fortsetzung zu filmen. Glücklicherweise hat man sich dafür nicht nur den Star des Originals, Harrison Ford, für “Blade Runner 2049” an Bord geholt, sondern auch Everybody’s Darling Ryan Gosling für die Hauptrolle. Die Regie hat Denis Villeneuve übernommen, der ja mit “Enemy”, “Sicario” und zuletzt “Arrival” gezeigt hat, warum er wohl derzeit die sicherste Wahl hinter der Kamera für so ein schwieriges Unterfangen darstellt. Die ersten Kritiken bezeichnen “Blade Runner 2049” übrigens schon jetzt als Meisterwerk.

Happy End (6.10.)

Eine Happy End bei Michael Haneke? Schwer zu glauben, vor allem wenn es um das Zusammentreffen einer gutbürgerlichen Großfamilie geht und dabei auch Themen wie die Flüchtlingskrise, Migration und aktive Sterbehilfe behandelt werden. “Happy End” gibt sich als gut besetzer Ensemblefilm (u.a. Isabelle Huppert, Jean-Louis Trintignant) mit gewohnt bitterböser Sozialkritik zu erkennen – Haneke eben.

Borg/McEnroe (13.10.)

Die Maschine gegen den Hitzkopf: Eines der legendärsten Tennis-Matches überhaupt erhält nun die entsprechende filmische Umsetzung. Der Filmtitel nimmt es vorweg: Björn Borg gegen John McEnroe, ideal besetzt mit dem schwedischen Newcomer Sverrir Gudnason sowie Shia LaBeouf, seines Zeichens ja auch nicht gerade als kühner Taktiker bekannt. Auch immer schön zu sehen: Stellan Skarsgård, der die Rolle von Borgs Trainer Lennart Bergelin übernimmt.

The Snowman (19.10.)

Ein etwas irreführender Filmtitel, der hier eine Jo Nesbø-Romanverfilmung preisgibt: In der britisches Mystery-Drama von Tomas Alfredson “Schneemann” darf Michael Fassbender als Ermittler Harry Hole mit “Mission Impossible 5: Rouge Nation”-Star Rebecca Ferguson auf Serienmörder-Jagd gehen, auch die restliche Besetzung rund um J.K. Simmons, Charlotte Gainsbourg und Toby Jones vermag zu begeistern.

Fack ju Göhte 3 (26.10.)

Der Schulabschluss steht bei “Fack ju Göhte 3” ins Haus: Im letzten Teil der Filmreihe darf die Klasse von Zeki Müller (Elyas M’Barek) durch die Matura geführt werden, die gesamte Cast ist natürlich auch hier wieder versammelt, um Chaos zu stiften.

Jigsaw (26.10.)

Das “Saw”-Franchise nimmt kein Ende. Verständlich, ist doch das Interesse an der bisher sieben Filme umfassende Reihe scheinbar ungebrochen. In “Jigsaw” wird der titelgebende Psychokiller erneut in den Vordergrund gestellt, auch wenn er mutmaßlich schon vor Jahren das Zeitliche gesegnet haben soll. Ein cleveres Drehbuch wird aber sich einen Ausweg aus der Bredouille finden, soviel steht fest.

Thor: Ragnarok (31.10.)

Ein merkwürdiges Biest kommt auf die Marvel-Fans zu: Im dritten Teil der “Thor”-Superheldenreihe nimmt nämlich der vor allem für seine schrägen Filme bekannte neuseeländische Regisseur und Schauspieler Taika Waititi (“What We Do in the Shadows”, “Hunt for the Wilderpeople”) am Regiesessel Platz. Ob sein ungewöhlicher Humor mit den Vorgaben seitens Marvel zusammenpassen wird bleibt abzuwarten, die Trailer zu “Thor: Ragnarok” versprechen jedoch ein etwas anderes Filmvergnügen – und natürlich ein unterhaltsames Scharmützel zwischen dem Hulk und Thor, dem endlich eine neue Frisur verpasst wurde.  Neben Chris Hemsworth und Mark Ruffalo darf man sich auch auf Tom Hiddleston als Loki, Anthony Hopkins als Göttervater Odin, Benedict Cumberbatch als Doctor Strange und – besonders fein – Cate Blanchett als Hel, Herrscherin der nordischen Unterwelt, freuen.

(Red.)