Vollbesetzter Doppeldeckerbus drohte nach Unfall auf A1 umzukippen

Der Reisebus kam in gefährlicher Schräglage zum Stillstand und droht umzukippen.
Der Reisebus kam in gefährlicher Schräglage zum Stillstand und droht umzukippen. - © Einsatzdoku/Pongracic
Glück im Unglück hatten 90 Reisende in der Nacht auf Donnerstag: Ein voll besetzter Doppeldeckerbus aus Rumänien kam auf der A1 von der Fahrbahn ab und blieb in gefährlicher Schräglage im Graben hängen.

In der Nacht auf Donnerstag kam es auf der Westautobahn (A1) Richtung Salzburg zu einem Verkehrsunfall mit einem vollbesetzten Reisebus. Der mit 90 Personen (darunter 13 Kleinkinder und 2 Säuglinge) und aus Rumänien stammende Doppeldeckerbus kam vor dem Knoten St. Pölten aus noch unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und schlitterte in den Grünstreifen.

Unfall auf der A1: Vollbesetzter Doppeldeckerbus landete in Graben

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt, der Bus kam jedoch in gefährlicher Schräglage zum Stillstand und drohte umzukippen. Die Feuerwehr musste das Fahrzeug mit schwerem Bergegerät sichern, ehe die Passagiere unverletzt aussteigen konnten. Die Passagiere hätten geistesgegenwärtig reagiert und seien sitzen geblieben, so Franz Resperger vom Landeskommando NÖ. Wären sie nämlich ausgestiegen, wäre das in einem Winkel von etwa 40 Grad hängen gebliebene Fahrzeug wohl umgestürzt und hätte vermutlich einige Personen unter sich begraben.

Die teilweise geschockten Bus-Insassen setzten ihre Fahrt mit einem angeforderten Ersatzbus fort. Während der Sicherungsarbeiten war nur ein Fahrstreifen der A1 passierbar. Für die Bergung des Fahrzeugs musste die Autobahn kurzfristig gesperrt werden.

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