Volksgarage: St. Elisabethplatz gefallen

Akt.:
Alternativstandort Richtung Gürtel beauftragt: Der vorgeschlagene Volksgaragen-Standort am St. Elisabethplatz ist gefallen. Eine solche Befragung könnte dann noch im September durchgeführt werden.

Aufgrund der nun zusätzlich vorliegenden Untersuchungsergebnisse und der Anregung vieler Bürgerinnen und Bürger der Wieden, soll nun der Standort einer möglichen Volksgarage auf der oberen Wieden in das eigentliche Zentrum des Bedarfs, in Richtung Gürtel, gerückt werden. Ausschlaggebend dafür waren unter anderem zahlreiche freistehende, bis dahin noch nicht erhobene, Garagenplätze rund um den Platz selbst. Die ansässige Bürgerinitiative erwies sich dabei als ein besonders konstruktiver Partner.

“Wir haben die Umstände in Ruhe und mit größter Seriosität geprüft und sind zu einem klaren Ergebnis gelangt: Der Standort St. Elisabeth Platz ist definitiv nicht mehr aktuell”, so Bezirksvorsteherin Reichard (VP), die sich dabei auch einer Meinung mit Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Karl Richter (SP) weiß.

Prüfung von Standorten in Gürtelnähe
Die Bezirksvorstehung beschloss abschließend mögliche Standorte in Richtung Gürtel überprüfen zu lassen, wo sich auch aufgrund der Veränderungen rund um den zukünftigen Zentralbahnhof gesteigerter Bedarf ergeben könnte.

“In manchen Teilen der Wieden herrscht ein eklatantes Parkplatzproblem. Bis Juni soll daher eine Machbarkeitsstudie für Alternativstandorte auf der oberen Wieden erstellt werden”, so BV- Stv. Richter. Eine Präsentation der Studie soll noch vor dem Sommer erfolgen.

Keine Volksgarage ohne Bürgerbefragung
Im Vordergrund steht auch hier wieder ein seriöses und überlegtes Prüfen der Möglichkeiten und eine umfassende Berücksichtigung der Interessen der Wiednerinnen und Wiedner. “Es wird keine Volksgarage ohne Anrainerbefragung geben. Ich stehe dafür, dass die Stimme der unmittelbar betroffenen Bürgerinnen und Bürger gehört und berücksichtigt wird”, legt sich Bezirksvorsteherin Reichard fest.

Eine solche Befragung könnte dann noch im September durchgeführt werden.

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