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voestalpine errichtet neues Edelstahlwerk in der Steiermark

Der Vorstandsvorsitzende der voestalpine AG - Wolfgang Eder (L.) und der Vorstandsvorsitzende der Verbund AG - Wolfgang Anzengruber.
Der Vorstandsvorsitzende der voestalpine AG - Wolfgang Eder (L.) und der Vorstandsvorsitzende der Verbund AG - Wolfgang Anzengruber. ©APA
In der Steiermark hat am Mittwoch Freude über die Entscheidung der voestalpine geherrscht, in Kapfenberg das modernste Stahlwerk der Welt zu bauen. LHStv. Michael Schickhofer sagte, das ganze Mürztal bekomme "Perspektiven, gut bezahlte Jobs und Lehrstellen". Für die Industriellenvereinigung ist die Entscheidung "auch ein Beleg für die hervorragende Ausbildung steirischer Industriearbeiter".

Der SPÖ-Politiker Schickhofer sagte weiters, mit der Entscheidung seien “tausende Arbeitsplätze für Jahrzehnte gesichert. Nach dem weltweit modernsten Tunnelforschungszentrum in Eisenerz und dem am Dienstag offiziell eröffneten hochmodernen Drahtwalzwerk der Voest in Leoben komme mit dem Edelstahlwerk in Kapfenberg der dritte gewaltige Impuls in die Obersteiermark”.

“Ein Bekenntnis zum Standort Österreich”

Zusammen mit Bürgermeister Fritz Kratzer und Bürgermeister a. D. Manfred Wegscheider (beide SPÖ) wurden in den vergangenen Monaten zahlreiche Gespräche mit voestalpine-Vertretern geführt, aber auch der Hochwasserschutz für das Voest/Böhler Gelände – Voraussetzung für das Stahlwerk – auf Schiene gebracht. Kratzer sagte etwa, die Investition sichere weitere gewinnbringende Jahre in der Jahrhunderte alten Geschichte der Edelstahlstadt Kapfenberg und ihrer Einwohner.

Für den steirischen IV-Präsidenten Georg Knill ist Kapfenberg “nicht nur eine Weichenstellung in Richtung Stärkung der industriellen Basis Europas, sondern in erster Linie ein starkes Bekenntnis zum Standort Österreich und Steiermark”. Investitionsentscheidungen – insbesondere derart langfristige wie jene in der Stahlbranche – würden immer nach den Gesichtspunkten der Planbarkeit und der Wettbewerbsfähigkeit der Rahmenbedingungen getroffen, so Knill in einer Aussendung.

(APA)

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