Vitamin D und Hautkrebs – Wie viel Sonne tut uns wirklich gut?

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Vitamin D und Hautkrebs – Wie viel Sonne tut uns wirklich gut?
© dpa- Zentralbild/Britta Pederson
Kaum ist der Sommer da, haben auch schon etliche Leute einen Sonnenbrand. Dass dies nicht gesund sein kann ist klar. Doch wie viel Sonne vertragen wir wirklich, bevor die Gesundheit leidet?

Wer online nach Antworten sucht, stößt auf ganz unterschiedliche Meinungen darüber, wie Sonnenbaden die Gesundheit beeinflusst. Wir haben bei haben beim leitenden Primar Univ.- Prof. Dr. Strohal der Dermatologie des LKH Feldkirch nachgefragt.

10 Minuten reichen

Vitamin D wird hauptsächlich auf der Haut durch die Einwirkung von Sonnenstrahlen gebildet. Es ist essentiell für stabile Knochen und Zahnentwicklung. Laut Dr. Strohal sind 10 Minuten täglich, normal bekleidet, an der Sonne vollkommen ausreichend um die notwendige Dosis Vitamin D zu erhalten. Allgemein wäre Vitamin D-Mangel kein Problem in Vorarlberg. Es könnte jeglich nur dann problematisch werden, wenn man täglich komplett eingecremt mit Lichtschutzfaktor 50 das Haus verlässt. Des Weiteren könnte es auch zum Mangel kommen wenn man sich nur stark verschleiert nach draußen begibt, wie beispielsweise bei einer Burka, erklärt Dr. Strohal.

Krebsgefahr in Vorarlberg

Im Gegensatz zum Vitamin D-Mangel sei Hautkrebs ein weitaus größeres Problem. Besonders in Vorarlberg, da in gebirgigen Gebieten die UV-Strahlung höher ist als in flachen, erläutert der Dermatologe. Die Zahl der Hautkrebserkrankungen verdoppelt sich alle 10 Jahre seit den 50ern, betont er. Die meisten Menschen würden die Gefahr der Sonnenstrahlen unterschätzen.

 

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