VIENNA.at unterwegs: Wir haben den Olympia Looping im Prater getestet

Von David Mayr und Jennifer Schindl
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Mit der GoPro durch den Olympia Looping.
Mit der GoPro durch den Olympia Looping. - © VIENNA.at
Zu seinem 250-Jähr-Jubiläum wartet der Wiener Prater mit einer Hochschaubahn mit gleich fünf Loopings auf. Wir haben die GoPro umgeschnallt und den Olympia Looping für euch getestet.

Die Eckdaten lesen sich für Adrenalinjunkies vielversprechend: Der Olympia Looping ist mit einer Schienenlänge von 1.250 Metern und einer Gesamthöhe von 38,5 Metern die größte transportable Achterbahn der Welt, mit bis zu 100 km/h rasen die Waggons über die Gleise, dabei wirken Kräfte von bis zu 5,2 G auf die Fahrgäste.

Normalerweise tourt der Olympia Looping quer durch Deutschland, “das ist jetzt unsere erste Auslandsstation seit 24 Jahren”, freut sich Betreiber Michael Barth über seine Wien Premiere. Bis Mitte August bleibt die Leihgabe aus Deutschland anlässlich des 250-Jahr-Jubiläums des Praters noch in Österreichs Hauptstadt, bevor es dann zum Oktoberfest nach München geht.

“Es geht die ganze Zeit zur Sache”

Nach einem kurzen Plausch mit Barth nehmen wir auf den vordersten Plätzen eines der sechs Züge der Hochschaubahn Platz. Schnell noch die GoPro eingeschaltet und es kann losgehen. Während die Waggons in Richtung des mit 32 Metern höchsten Punkts der Schienenkonstruktion emporgezogen werden, kann sich der Fahrgast schnell noch einmal durch den Kopf gehen lassen, was ihn gerade erwartet.

Plötzlich klinkt die Kette aus – und schon die erste steile Abfahrt, die sich in einer engen Rechtskurve nach unten windet, hat es in sich. Gleich darauf folgt der erste der fünf Loopings, die man aufgrund der hohen Geschwindigkeit (Barth: “Wenn der Zug voll ist, können’s auch mal etwas mehr als 100 km/h werden.”) besonders intensiv empfindet. “Diese Schräglagen zwischendurch, dass nicht nur die Loopings alleine das Spannende sind, sondern dass es die ganze Zeit zur Sache geht, das hat mir am besten gefallen”, so VIENNA.at-Redakteurin und GoPro-Kamerafrau Jennifer Schindl nach der Fahrt.

Der gut zweiminütige Ritt auf dem Olympia Looping kostet 8,50 Euro und ist damit für Prater-Verhältnisse nicht ganz günstig. Für Hochschaubahn-Fans ist die Geschwindigkeitsorgie durch Loopings und enge Kurven aber ein tolles Erlebnis. Auch unsere Testfahrerin ist begeisterte Prater-Geherin. Ihr Urteil: “Es ist wirklich ein ganz schöner Druck, der da auf einen wirkt. Meine Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt.”

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