Vienna eChallenge: Elektroauto-Rennen auf dem Karlsplatz

Die Elektro-Boliden werden am Karlsplatz Gas geben.
Die Elektro-Boliden werden am Karlsplatz Gas geben. - © APA
Kommendes Wochenende nehmen Universitäten und Fachhochschulen aus fünf Ländern an der “Formula Student” teil. Höhepunkt ist das Rennen am Sonntag im Resselpark.

Elektroauto-Rennteams von Universitäten aus Österreich, Italien, Deutschland, der Schweiz und Norwegen werden am 25. und 26. Oktober ihre “Formula Student”-Boliden über den Wiener Karlsplatz steuern. Die Technische Universität (TU) Wien veranstaltet die erste “Vienna eChallenge” im Rahmen ihres 200-Jahr-Jubiläums. Besichtigt werden können die kleinen Flitzer schon am Tag vor den Rennen.

Einblicke in die technischen Finessen der Teilnehmer-Autos des außerordentlichen “Formula Student”-Bewerbs erhalten Interessenten bereits ab Samstag (24. Oktober). Die Uni richtet im Prechtlsaal eine Boxenstraße ein, wo zwischen 10:00 und 18:00 Uhr die zum Großteil aus Studenten bestehenden elf Teams Interessierte über ihre rein elektrisch angetriebenen 15 Rennwagen informieren werden und Fragen beantworten. Der Eintritt ist frei.

Mit 70 km/h durch den Resselpark

Der Wettbewerb selbst besteht nicht nur aus den Rennen, sondern beginnt bereits am Samstag mit den “eCar Talks”. Im Kuppelsaal der TU präsentieren die Konstrukteure ihre technischen und wirtschaftlichen Konzepte einer Jury. Am Sonntag geht es dann auf den Rennparcours, der im Resselpark rund um den Brunnen führen wird. Aus Sicherheitsgründen werden die Autos dabei mit Schikanen auf Höchstgeschwindigkeiten von ungefähr 70 Stundenkilometer abgebremst. Erfolgskriterien sind etwa Beschleunigung und Ausdauer der Elektro-Boliden.

Bei der Wiener Veranstaltung gewinnt nicht nur das schnellste Auto, sondern das Team mit dem besten Gesamtpaket aus Konstruktion, Performance und Innovation, wie es in einer Aussendung der Uni heißt. Die “Formula Student” ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem sich Teams verschiedener Universitäten und Fachhochschulen regelmäßig mit selbst entwickelten Fahrzeugen messen.

(APA, Red.)

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