Vienna Declaration für harmonisierte “Gentechnikfrei”-Kennzeichnungsregeln

Die Kriterien für die "Gentechnikfrei"-Kennzeichnung sollen harmonisiert werden.
Die Kriterien für die "Gentechnikfrei"-Kennzeichnung sollen harmonisiert werden. - © apa (Sujet)
Am Montag wurde in Wien die “Vienna Declaration” unterzeichnet. Damit wird eine Harmonisierung der unterschiedlichen Anforderungskriterien der Gentechnik-frei Kennzeichnungssysteme anvisiert. Die etablierten nationalen Darstellungen sollen aber beibehalten werden, erklärte der Geschäftsführer der ARGE Gentechnik-frei Florian Faber.

Laut ARGE führen in Österreich bereits 2.300 Produkte das Label “Ohne Gentechnik hergestellt”. Die auch von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) und Umweltminister Andrä Rupprechter (ÖVP) unterzeichnete Deklaration soll nun ein Auftakt zu verstärkter gegenseitiger Anerkennung sein. Das Ziel Harmonisierung werde deswegen verfolgt, da die national entstandenen Nischenprodukte inzwischen immer stärker nachgefragt werden, erläuterte Faber.

“Gentechnikfrei”-Kennzeichnungsregeln bisher national geregelt

Bisher sind die europäischen “Gentechnikfrei”-Kennzeichnungsregelungen national definiert. Systeme bestehen bereits in Österreich, Deutschland, Slowenien, Frankreich, Luxemburg und Italien. Mit Jahresende 2016 startet Ungarn mit einem neuen Kennzeichnungssystem, ein Jahr darauf dann auch Belgien. In Bosnien-Herzegowina sowie Serbien sind vergleichbare Systeme in Vorbereitung, berichtete die ARGE Gentechnik-frei.

(apa/red)

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