Vienna Capitals besiegten Innsbrucker Haie mit 4:3

Die Vienna Capitals waren gegen Innsbruck siegreich.
Die Vienna Capitals waren gegen Innsbruck siegreich. - © sport-pictures.org/Thomas Haumer
Die Vienna Capitals konnten am Dienstag, den 13. März, einen Sieg gegen die Innsbrucker Haie erzielen. Nach der Verlängerung setzte sich der Titelverteidiger aus Wien mit 4:3 durch. Damit stehen die Caps nun vor dem Einzug ins Halbfinale der Erste Bank Eishockey-Liga (EBEL).

Die Statistik spricht klar für die Caps und die Roten Bullen, denn erst einmal hat in Österreich eine Mannschaft ein 0:3 in einer “best of seven”-Serie aufgeholt. Dieses historische Comeback haben die Black Wings Linz im Halbfinale 2010 gegen die Vienna Capitals geschafft.Am Dienstag schlugen die Linzer im aktuellen Play-off gegen Medvescak Zagreb nach zwei Niederlagen zurück und verkürzten mit einem 8:2-Kantersieg auf 1:2. Der KAC besiegte HCB Südtirol nach dramatischer Schlussphase mit 2:1 nach Verlängerung und ging in der Serie mit 2:1 in Führung.

Vienna Capitals mussten hart um Führung kämpfen

Die Capitals mussten hart kämpfen, um den EBEL-Rekord auf 15 Play-off-Siege in Serie auszubauen. Die Innsbrucker, die sich schon am Sonntag erst nach Verlängerung geschlagen gegeben hatten, gingen zweimal in Führung. Nach einer rund 15-minütigen Pause aufgrund einer kaputten Plexiglasscheibe sorgten Andrew Yogan (19.) und Andrew Clark (23.) für ein 2:1 zugunsten der Haie, im Schlussdrittel brachte Mitch Wahl die Tiroler neuerlich voran (51.). Doch nur 51 Sekunden später gelang Ryan McKiernan der neuerliche Ausgleich, in der Verlängerung ließ Andreas Nödl (64.) die Fans der Gastgeber jubeln.

Salzburg machte gegen Dornbirn in einer mitreißenden Partie von Beginn weg Druck, trug das Spiel viel in das Angriffsdrittel und lag dank Brant Harris (14.) auch hoch verdient voran. Doch Dornbirn schlug postwendend zurück und ging durch Tore von Ziga Pance und Stefan Häußle (15.) innerhalb von zwölf Sekunden in Führung. Die Roten Bullen waren danach weiter überlegen, mussten bei Dornbirner Kontern jedoch auf der Hut sein.

Fans in Klagenfurt mussten lange auf ein Tor warten

Im Finish des Mitteldrittels schlugen die Heimischen durch Dominik Heinrich (37./PP), Thomas Raffl (38.) und Ryan Duncan (40./PP), der das vierte Überzahlspiel zum dritten Salzburger Powerplay-Treffer nützte, eiskalt zu. Dornbirn gab sich aber noch nicht geschlagen und schaffte mit dem nächsten Doppelschlag den Ausgleich. James Arniel und Thomas Vallant (42.) trafen innerhalb von 15 Sekunden zum 4:4. Für eine Überraschung reichte es aber nicht, Duncan fixierte noch den Sieg für die Salzburger, die nun alle Trümpfe in der Hand haben.

In Klagenfurt mussten die Fans im Duell der beiden Rekordmeister bis zur Schlussminute auf Tore warten, wurden aber mit kaum zu überbietenden Schlusssekunden entschädigt. 17 Sekunden vor Schluss wurden die Bemühungen der Rotjacken mit einem glücklichen Tor belohnt. Die Scheibe sprang von einem Bozen-Verteidiger an die Stange, Jonathan Rheault schob den frei liegenden Puck über die Linie. Doch der KAC brachte den Vorsprung nicht über die Zeit, praktisch mit der Schlusssirene schoss Alexander Petan die Partie in die Verlängerung. Dort sorgte Manuel Ganahl nach einem schönen Spielzug in der 68. Minute für die Entscheidung und die 2:1-Führung der Kärntner in der Serie.

Die Linzer schossen sich vor 4.865 Zuschauern in der heimischen Eisarena den Frust von den zwei Niederlagen am Wochenende so richtig von der Seele. Dan DaSilva eröffnete schon nach 70 Sekunden die Torflut, nach 34 Minuten lag die Scheibe bereits achtmal im Tor der Kroaten.

APA/Red.

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