Via Handy auf Mozarts Spuren durch Wien

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Das jüngste Projekt zum heurigen Mozartjahr ist eher großflächig angelegt: Ganz Wien wird im Rahmen von „Calling Mozart“ zum Ausstellungsraum. Dazu wurden an 50 Plätzen Informationsstelen montiert, auf denen Telefonnummern zu finden sind.

Wer eine Nummer mit seinem Mobiltelefon wählt, kann dreiminütigen Hörbildern lauschen. Diese geben Auskunft darüber, welchen Zusammenhang es zwischen dem jeweiligen Ort und dem Leben des Komponisten gibt. So kann etwa das Requiem auszugsweise am Ort seiner Entstehung gehört werden. Oder es ist zu erfahren, was es mit der Alla-Turca-Mode der Barock- und Rokokozeit auf sich hat, und zwar dort, wo Mozart seine „Entführung aus dem Serail“ komponiert hat.

Die meisten Tafeln sind im Stadtzentrum zu finden. Doch auch weiter entfernte Anlaufstellen gibt es – etwa den Ort mit der Adresse Leberstraße 6-8: Hier befindet sich der St.-Marxer-Friedhof mit der letzten Ruhestätte des Komponisten.

Die Stelen widmen sich einem breiten Zeitspektrum, reichend vom ersten Aufenthalt des Wunderkindes in Wien im Jahr 1762 bis zu Stationen der letzten Lebensjahre. Ein eigens aufgelegter Folder gibt Tipps für Spaziergänge, die spezielle Lebensabschnitte zusammenfassen.

Die telefonisch abzurufenden Hörbilder sind in Deutsch und Englisch verfügbar. Verrechnet wird der – je nach Mobilfunkanbieter unterschiedliche – Tarif für einen Anruf ins Festnetz. Wer über kein Mobiltelefon verfügt oder sich etwa als Tourist die teuren Roaminggebühren ersparen möchte, kann auch einen Audioguide entlehnen.

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