Verkehrskontrollen: Es hagelte Anzeigen

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Verkehrskontrollen: Es hagelte Anzeigen
Bei einem eigentlich Roadrunnern gewidmeten Kontrollschwerpunkt der Verkehrsabteilung der Wiener Polizei in der Nacht auf Samstag hagelte es Anzeigen, wobei jene gegen Lenker von auf Rennwagen getrimmten Pkw gar nicht in der Überzahl waren.

86 Fälle von Geschwindigkeitsüberschreitung und ebenso viele technische Mängel wurden registriert. Darüber hinaus gab es drei positive Alko-Tests. Das gab die Polizei am Sonntag bekannt.

Ein Motorradfahrer aus Niederösterreich wurde auf der Südosttangente – dort gilt ein Tempolimit von 80 km/h – mit 142 „Sachen“ erwischt. Er musste seinen Führerschein abgeben. Auf der Flughafenautobahn wurde ein Pkw von einem Radarwagen mit 184 km/h gemessen – um 104 km/h zu viel. Er muss ebenfalls mit Führerscheinentzug und einer saftigen Geldstrafe rechnen. Die Anzeige bekommt er nach Auswertung der Messdaten zugeschickt.

Die Kontrollen wurden auch auf der Triester Straße, dem Gürtel und der Wagramer Straße durchgeführt. Im Laufe der Nacht wurden nur acht Roadrunner erwischt. Mehrere von ihnen mussten wegen verbotener Veränderungen am Fahrzeug die Kennzeichentafeln abgeben. Insgesamt konstatierten die Prüftechniker 86 technische Mängel an Kfz – die Palette reichte nach Angaben von Major Christian Preining von zu breiten Reifen bis zur gesprungenen Windschutzscheibe.

Die einst im nächtlichen Wien durchaus gängigen Privatrennen mit aufgemotzten Fahrzeugen gibt es kaum noch. „Das haben wir großteils unterbunden“, sagte Preining. Trotzdem werden regelmäßige Kontrollen durchgeführt.

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