Verewigte Fundstücke: Newby in der Kunsthalle Wien

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"I can't nail the days down" läuft bis zum 2. September
"I can't nail the days down" läuft bis zum 2. September - © APA
Mit ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung in Österreich präsentiert die Kunsthalle Wien in ihrer Dependance am Karlsplatz die neuseeländische Künstlerin Kate Newby. “I can’t nail the days down” nennt sich die Schau, in der installative Arbeiten gezeigt werden, “die die Grenzen zwischen dem Werk und seinem Umfeld unscharf werden lassen”, wie es im Begleittext heißt.

Geschaffen wurden die beiden gezeigten Werke “in direkter Auseinandersetzung mit der Architektur des Glaspavillons und dem unmittelbaren Umfeld am Karlsplatz”. Entstanden sind so “diskrete Arbeiten, die auf konventionelle Baumaterialien zurückgreifen.” Einen Großteil des Raums nimmt eine aus Mauerziegeln bestehende Bodenarbeit ein, in der die 1979 in Auckland geborene Künstlerin ungebrannte Ziegel bearbeitete und ihnen am Karlsplatz gefundene Elemente wie etwa Glassplitter oder Münzen beifügte. Der Besucher wird dabei eingeladen, nach Details Ausschau zu halten.

Im angrenzenden Rosa-Mayreder-Park findet sich eine Außeninstallation: Eine Vertiefung im Boden soll an Ablaufrinnen in urbanen Räumen erinnern. “Bezug nehmend auf Werke der Land Art, die in den 1960ern und 70ern in den USA entstanden sind, unternimmt Newby ebenso minimale wie radikale Gesten in bestehende Orte, die sich mit ihrer Umgebung über die Zeit verändern”, so der Pressetext. So wird sich die Arbeit im Freien während der Laufzeit der Ausstellung bis zum 2. September auf natürliche Weise verändern.

(APA)

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