Vans mit Allradantrieb: 4×4 für mindestens fünf Passagiere

Vans mit Allradantrieb: 4×4 für mindestens fünf Passagiere
© Mercedes
Der Traktionsvorteil eines Allradsystems ist in einem Segment ebenfalls zunehmend ein Thema, in dem Sicherheit einen besonders hohen Stellenwert hat: in dem der Vans, seien diese privat – für den Familientransport – oder gewerblich – etwa als Taxi oder als Business-Shuttle – im Einsatz.

Auch wenn sich die Nachfrage nach bis zu siebensitzigen Fahrzeugen in der Pkw-Sparte stark in Richtung Sports Utility Vehicles verschoben hatte, ist diese Klasse vielfältig und dicht besetzt, teils auf Basis kompakter Plattformen, teils auf Basis von Nutzfahrzeugen, sprich Kleintransportern.In zweitere Kategorie fällt einer, der dieses Jahr seinen 65. Geburtstag feiert: der VW-Bus. Mittlerweile in seiner sechsten Generation angelangt setzt er als Pkw-Version des Transporters, als Multivan, seine Karriere inklusive Allrad-Option weiter fort. In Österreich angeboten wird das 4×4-System „4Motion“ in Kombination mit dem Zweiliter-Diesel, entweder mit 150 oder 204 PS.

Im Vorjahr seine Erneuerung erlebt hat der Mercedes Vito, dessen Pkw-Version nunmehr wieder V-Klasse heißt. Je nach Ausstattungskonfiguration ein Praktiker oder ein Edel-Van offeriert der Stuttgarter die Wahlmöglichkeit des Allradantriebssystems „4Matic“, wenn man sich sich für die Diesel-Motorisierungen 220d mit 163 PS oder 250d mit 190 PS entschieden hat.

Im Pkw-Segment firmiert der Seat Alhambra. Als enger Technik-Verwandter des VW Sharan –Volkswagens Interpretation des Themas Familien-Van – hat sich der bis zu siebensitzige Spanier aufgrund seiner Vielseitigkeit und seines günstigen Preis-/Leistungsverhältnisses hohe Meriten erworben – auch aufgrund der Option auf 4×4-Antrieb. Kürzlich erfuhr er eine optische Auffrischung und eine technische Aktualisierung. Allrad ist in Österreich auch bei ihm stets an eine Diesel-Motorisierung gebunden, entweder mit 150 oder mit 184 PS (2.0 TDI).

Ganz neu interpretiert präsentiert sich der Ford Galaxy, der heuer im Herbst auf den Markt kommt. Bislang ein Technik-Bruder ebenfalls des VW Sharan (und damit des Seat Alhambra) gehen die Kölner mit ihrem großen Familien-Van nun eigene Wege. Zu neuer Plattform sowie Karosserie und Interieur kommt eine neue Option, und zwar erstmals die auf ein 4×4-System, analog zum kleineren Bruder S-Max und zum Mittelklassekandidaten Mondeo. Das ist, hier wie dort, gekoppelt an eine der beiden Versionen des Zweiliter-Selbstzünders, mit 150 beziehungsweise 180 PS.

Neustart mit Front- und auch Allradantrieb

Bis vor einem Jahr gar nicht vertreten im Segment der Vans oder auch MPVs (Multi Purpose Vehicles) war BMW gewesen. Das hat sich mit der Einführung des 2er Active Tourer, des ersten Frontantrieblers mit Propeller-Logo, geändert. Erfahrungen gesammelt mit dem Antrieb per Vorderachse hatte man ja bereits mit der Tochtermarke Mini. Seinen Start hingelegt hat der Familien-BMW als Fünfsitzer. Heuer ist als Active Gran Tourer – mit 22 Zentimeter mehr Außenlänge und einem um elf Zentimeter gestreckten Radstand – eine bis zu siebensitzige Variante dazugekommen. Auch in diesem für sie neuen Segment verzichten die Bayern nicht auf ein Allradantriebsoffert. Zu haben ist Familientransport auf bayerische Art als Fünfsitzer mit dem Allradantrieb „xDrive“, wenn man die Benziner-Motorisierung 225i mit 231 PS oder den Diesel 220d mit 190 PS geordert hat. Die bis zu siebensitzige Gran-Variante ist nur mit 4×4-System zu haben, wenn man sich für den 190 PS-Diesel entschieden hat.

(KECKEIS)

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