USA und Iran begannen entscheidende Phase der Atomgespräche

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Die USA und der Iran haben in Lausanne die entscheidende Phase der Verhandlungen um das umstrittene iranische Atomprogramm begonnen. Am Mittwochabend trafen sich die Vizeaußenminister beider Länder, Wendy Sherman und Abbas Araqchi, zur ersten Gesprächsrunde.


Der Westen will sicherstellen, dass der Iran nicht in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Teheran, das eine solche Absicht stets bestritten hat, geht es um die Aufhebung von Wirtschaftssanktionen.

Ab Donnerstag wollen dann Außenminister John Kerry und Mohammed Jawad Zarif versuchen, die noch verbliebenen Differenzen auszuräumen. Umstritten sind vor allem der Umfang der zulässigen iranischen Urananreicherung, die Anzahl der dafür vorgesehenen Zentrifugen und der Zeitpunkt der Aufhebung internationaler Wirtschaftssanktionen gegen den Iran.

Bis spätestens Ende des Monats wollen beide Seiten eine politische Vereinbarung bezüglich der Schlüsselthemen erzielen. Für den Iran ist diese Vereinbarung Voraussetzung für das umfassende Abkommen, das bis Ende Juni ausgearbeitet und den zwölfjährigen Konflikt beenden soll.

Bei einem erfolgreichen Ausgang der Verhandlungen könnten am Wochenende auch die anderen Außenminister der fünf UN-Vetomächte sowie Deutschlands nach Lausanne kommen, um die Vereinbarung abzusegnen.

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