US-Personenschutz weist Vorwürfe zu Russland-Treffen zurück

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Trump Jr. im Sommer 2016 noch nicht unter Schutz des Secret Service
Trump Jr. im Sommer 2016 noch nicht unter Schutz des Secret Service - © AFP
Der Secret Service hat jede Zuständigkeit für das umstrittene Treffen zwischen dem Sohn von US-Präsident Donald Trump und einer russischen Anwältin zurückgewiesen. Donald Trump Jr. habe zu diesem Zeitpunkt im Juni 2016 nicht unter dem Schutz des Dienstes gestanden, erklärte die Bundesbehörde am Sonntag auf Anfrage per E-Mail. Entsprechend sei keiner seiner Gesprächspartner überprüft worden.

Der Dienst reagierte damit auf die Frage des Trump-Anwalts Jay Sekulow, warum der Personenschutz das Treffen zugelassen habe, wenn es denn anrüchig gewesen wäre. Der Secret Service ist ungeachtet seines Namens kein klassischer Geheimdienst, sondern insbesondere für den Schutz des US-Präsidenten zuständig. Bei der Überprüfung von Gesprächspartnern geht es ausschließlich um die Frage, ob die körperliche Sicherheit des Staatsoberhaupts gefährdet sein könnte.

Die Russland-Affäre belastet Trump seit Monaten. Die US-Geheimdienste zeigen sich überzeugt, dass sich Russland in den US-Wahlkampf eingemischt hat, um Trump zum Sieg zu verhelfen. Der Präsident und die Regierung in Moskau weisen dies zurück. Trumps Jr. hatte sich in einer E-Mail vor dem Treffen mit der Anwältin erfreut über die Aussicht gezeigt, von Russland belastendes Material über die demokratische Kandidatin Hillary Clinton erhalten zu können.

(APA/ag.)

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