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Urban Gardening der BOKU in Jedlersdorf

Studenten der BOKU bauen in Jedlersdorf Obst und Gemüse an. Studenten der BOKU bauen in Jedlersdorf Obst und Gemüse an. - © Paul-Georg Meister / pixelio.de
Das Grundstück der Universität für Bodenkultur (BOKU) an der Gerasdorferstraße wurde bisher als Versuchsgarten verwendet. Jetzt soll dort von den Studenten “Urban Gardening” betrieben und Obst und Gemüse angebaut werden.

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Die meisten Selbsterntegärten in Wien werden kommerziell geführt. Das Urban Gardening-Projekt der BOKU bekennt sich zum Prinzip der gemeinschaftlichen Organisation und Verwaltung des Gartens. Die Studenten können sich mit ihren persönlichen Stärken und ihrem Vorwissen einbringen. “Die Selbstorganisation des Gartens führt zu einem wesentlichen Erwerb von Kompetenzen im Bereich des Projektmanagements, dem Konfliktmanagement, der Teamfähigkeit und dem vernetztem Denken”, zeigt sich Rektor Martin Gerzabek erfreut.

Studenten kümmern sich um den Garten

Und Daniel Böhm, Vorsitzender der ÖH-BOKU bestätigt: “Das in der Theorie erworbene Wissen über den Gartenbau und die Prinzipien der Ökologischen Landwirtschaft können hier praktisch angewandt und vertieft werden.” Das Projekt besteht bereits seit 2008 und kommt bei den Studenten gut an. “Ich freue mich, dass sich dieses wichtige Projekt, das schon seit 2008 besteht, so gut entwickelt. Es ist ein gutes Beispiel für die Verbindung von Wissenschaft und Praxis, wie sie auf der BOKU täglich gelebt wird”, so Gerzabek.

Urban Gardening der BOKU in Jedlersdorf seit 2008

Bereits im Herbst 2008 wurde der “Gemeinschaftsgarten der Studierenden” ins Leben gerufen, dessen Idee und Planung im Rahmen einer Lehrveranstaltung erfolgte. Unterstützt wurde das Projekt vom Institut für Garten-, Obst- und Weinbau mit dem Ziel, eine umweltschonende, nachhaltige und klimaneutrale Produktion hochwertiger Lebensmittel im urbanen Raum zu schaffen. Auf einer Gesamtfläche von etwa 600 Quadratmetern wurden 20 Parzellen errichtet und im Jahr 2009 von über 30 Studierenden in Kleingruppen nach den Richtlinien des Ökologischen Gartenbaus bewirtschaftet.

In Zukunft soll das Projekt auf biologischen Beerenanbau erweitert werden. Zusätzlich sollen Studenten ihre Abschlussarbeiten zum Thema “Gemeinschaftsgärten im städtischen Raum” schreiben können.



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