“Urban Bloom Festival” bringt Kunst und Musik nach Wien-Ottakring und Hernals

Das Urban Bloom Festival bringt Musik nach Ottakring und Hernals.
Das Urban Bloom Festival bringt Musik nach Ottakring und Hernals. - © Pixabay.com (Sujet)
Von 19. April bis 4. Mai findet zum ersten Mal das Urban Bloom Festival statt, das die Wiener Bezirke Ottakring und Hernals mit Kunst, Diskurs und Musik füllen soll. Sechs Locations werden an sechs Tagen bespielt.

Das Urban Bloom Festival bietet in zehn Locations an sechs Spieltagen in Ottakring und Hernals frühlingshaftes Programm geboten, das individuell oder in geleiteten Führungen und Rundgängen erkundet werden kann. Thematisch werden in diversen Off-Locations der Gegend rund um den Yppenplatz im 16. sowie im gürtelnahen 17. Bezirk Aspekte wie Prozesse der Kulturproduktion, Urbanität, Arbeit, Selbstermächtigung und Selbstausbeutung sowie Utopien in Kunst und Kultur verhandelt und aus verschiedenen Perspektiven diskursiv beleuchtet. Großen Wert wird dabei auf die Einbindung der lokalen Unternehmer, Künstler und Anrainer des Einzugsgebiets gelegt.

Party und Musikprogramm in Ottakring und Hernals

Abgerundet wird das Programm von einem Musik- und Party-Programm, das teils direkt in den speziell erschlossenen Locations, teils in etablierten Ausgehlokalen am Gürtel stattfindet. Die großen Aftershowparties finden mit Headlinern wie Electric Indigo, Zanshin, Brenk Sinatra, Fid Mella oder Kreiml & Samurai im “The Loft” an der Thaliastraße statt. Außerdem gibt es an fünf Spieltagen Programm im Roten Bogen bei der Josefstädter Straße, unweit vom Brunnenmarkt. Das Abschlussevent findet dann im Vronihof beim Kulturstützverband Wien statt.

Ottakring und Hernals kulturell beleben

Anspruch des Festivals ist es, das bespielte Gebiet – speziell jenes zwischen Elterleinplatz und Gürtel, das immer mehr durch Leerstand geprägt ist, wieder in Bewegung zu bringen. “Über Kooperationen mit lokalen Betrieben hoffen wir, nicht nur neues Publikum für die Projekte und Arbeiten der MusikerInnen und KünstlerInnen zu finden, sondern auch Aufmerksamkeit für die Unternehmen selbst zu gewinnen – und so die Gegend zu beleben”, sagt Teresa Novotny, künstlerische Leiterin des Festivals.

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