Unwetter: Kleinere Einsätze in Wien, Ausfälle am Flughafen in Schwechat

Akt.:
Auch die Abläufe am Wiener Flughafen wurden von den Unwettern beeinträchtigt
Auch die Abläufe am Wiener Flughafen wurden von den Unwettern beeinträchtigt - © DAPD (Sujet)
Die Unwetter der letzten Stunden haben für die Wiener Berufsfeuerwehr zwar für eine arbeitsintensive Nacht gesorgt, die Bundeshauptstadt ist aber von größeren Schäden verschont geblieben. Am Wiener Flughafen gab es allerdings Konsequenzen: Die AUA strich 30 Flüge.

Feuerwehrsprecher Christian Feiler berichtete am Mittwoch von einer Häufung kleinerer Einsätze: “Sind sonst rund 100 Einsätze innerhalb 24 Stunden zu verzeichnen, waren es zuletzt an die 160.”

Wasserschäden durch Unwetter in Wien

50 Einsätze waren dem Starkregen zuzurechnen, der etwa Wasserschäden an Decken verursachte. Doch auch Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen – 30 mehr als sonst – wurden verzeichnet, da die Geräte aufgrund der Witterungsbedingungen überreagiert hatten. Die Einsätze waren über die ganze Stadt verteilt und allesamt kleine “Gruppeneinsätze”, Personenschäden gab es keine.

Verspätungen und Annullierungen am Flughafen Wien

Die heftigen Unwetter haben am Flughafen Wien in Schwechat zu Umleitungen, Verspätungen und Annullierungen geführt. Der Starkwind und die Blitze führten dazu, dass die Bodenabfertigung am Dienstag zwischen 17.00 und 18.00 sowie zwischen 22.30 und 23.00 Uhr jeweils stark eingeschränkt oder kurzzeitig unterbrochen werden musste, sagte Flughafensprecher Peter Kleemann am Mittwoch.

Diese Unterbrechungen waren aus Sicherheitsgründen unvermeidbar, so Kleemann. Von den Folgen dieser Störungen im Flugbetrieb waren rund 3.500 Passagiere betroffen, von denen rund 400 die Nacht am Flughafen verbrachten und vom Flughafenpersonal mit Decken und Getränken versorgt wurden.

AUA streicht 30 Flüge wegen Unwetter

Alleine bei der Austrian Airlines, dem größten Betreiber am Flughafen, mussten wegen dem Unwetter, das ab 17.00 Uhr für heftige Gewitter sorgte, 30 Flüge gestrichen werden. “Kunden können in solchen Fällen auch vom Flug zurücktreten, oder sich für eine zeitnahe Umbuchung entscheiden”, sagte AUA-Sprecher Peter Thier der APA.

3.000 AUA-Passagiere waren von den Streichungen betroffen, weitere durch Verspätungen, die teilweise mehrere Stunden ausmachten. Den am Flughafen gestrandeten Personen wurde, wie in Fällen von höherer Gewalt EU-weit üblich, angeboten, sich Hotels und Taxis zu suchen.

(apa/red)

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen