Uni Wien: Ende der Anmeldefrist und neue Bachelorstudien

Ab 15. Juli endet die Anmeldefrist für das kommende Semester.
Ab 15. Juli endet die Anmeldefrist für das kommende Semester. - © APA/Roland Schlager
Die letzten Tage des Anmeldevervahrens für das Wintersemester an der Uni Wien laufen. Ab Herbst werden auch neue Studienrichtungen angeboten.

Am 15. Juli endet die Registrierungsfrist für jene Studien, für die es laut Gesetz Aufnahmeverfahren gibt: Neben den bereits bestehenden Verfahren in den Studien Biologie, Pharmazie, Ernährungswissenschaften, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Psychologie Sportwissenschaft und dem Bachelorstudium Lehramt findet heuer erstmals auch in der Informatik und Wirtschaftsinformatik ein Aufnahmeverfahren statt.

In den lebenswissenschaftlichen Bachelorstudien sowie in den Bachelorstudien Informatik und Wirtschaftsinformatik besteht das Aufnahmeverfahren aus zwei Stufen (Online Self Assessment und Aufnahmetest). Auch das Aufnahmeverfahren für das Bakkalaureatsstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft ist nunmehr zweistufig.

Psychologie: So läuft das Aufnahmeverfahren

Für das Studium Psychologie ist gesetzlich vorgesehen, dass die zur Verfügung zu stellenden Plätze für Studienanfängern im Rahmen eines einstufigen Aufnahmeverfahrens (Aufnahmetest) vergeben werden. Für die Zulassung zum Lehramtsstudium an der Universität Wien ist das Aufnahmeverfahren dreistufig (Online Self Assessment, Aufnahmetest und individuelles Eignungs- und Beratungsgespräch für StudienwerberInnen, die beim Eignungstest nicht die erforderlichen 30 Prozent der Punkte erreichen).

Beim Bakkalaureatsstudium Sportwissenschaft und beim Unterrichtsfach “Bewegung und Sport” ist eine körperlich-motorische Eignungsprüfung vor der persönlichen Zulassung zu absolvieren.
Für die Wirtschaftswissenschaften endete die Anmeldefrist bereits am 15. Mai. Es findet heuer kein Aufnahmetest statt.

Uni Wien: Neue Studienrichtungen ab Herbst 2016

Neben dem gemeinsamen Lehramtsstudium mit den Pädagogischen Hochschulen bietet die Universität Wien ab Herbst 2016 neue interdisziplinäre Masterstudien und teils gänzlich überarbeitete Studienprogramme an.

Das neue interdisziplinäre Mastercurriculum “Bioinformatik” widmet sich aktuellen Forschungsfragen im Bereich der Bioinformatik. Dabei werden Fragen der Informatik mit biologischen und mathematischen Fragestellungen verknüpft.

Das gemeinsam mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien entwickelte Masterstudium “Evolutionary Systems Biology” fördert die interdisziplinäre Vernetzung von biologischen Disziplinen mit quantitativen Ausbildungsrichtungen wie Mathematik, Statistik und Informatik. Die AbsolventInnen können methoden- und prozessorientierte Forschungsprojekte selbst organisieren, durchführen und die Ergebnisse beurteilen.

Masterstudium “Informatik” neu entwickelt

Die AbsolventInnen des Masterstudiums “Zeitgeschichte und Medien” erhalten eine international vergleichbare, hochwertige Zusatzqualifikation zu ihren Kerndisziplinen (z. B. Geschichte, Judaistik, Politikwissenschaft) und methodischen Kompetenzen aus zeithistorisch-kulturwissenschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Sicht.

Das Masterstudium “Ethik für Schule und Beruf” qualifiziert sowohl für die Reflexion und den Umgang mit ethischen Fragen in unterschiedlichen Berufsfeldern als auch für den Ethikunterricht an Mittleren und Höheren Schulen.

Das Masterstudium “Informatik” wurde gänzlich neu entwickelt: Theorie, Fachwissen und praktische Kenntnisse der Informatik werden anhand von verschiedenen Themengebieten im Sinne von Ausprägungsfächern vertieft. Das führt zu einem flexiblen Einsatz auf dem Arbeitsmarkt mit dem Ziel, in leitenden Positionen tätig zu sein.

Auch im Bereich der Wirtschaftswissenschaften wurden Curricula überarbeitet: Im neu organisierten Masterstudium “Betriebswirtschaft” werden Spezialisierungen gebündelt, Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftliche Erkenntnisse im Zusammenhang mit ihrer Anwendbarkeit vermittelt werden. Das umgestaltete Masterstudium “Internationale Betriebswirtschaft” setzt verstärkt auf die Spezifika von wählbaren geographischen Räumen, die anhand kulturwissenschaftlicher und sprachwissenschaftlicher Lehrveranstaltungen erarbeitet werden sollen.

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