Unglückliche Salzburg-Niederlage in Marseille

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Dabbur und Co. fehlte heute das nötige Glück,, um einen Treffer zu erzielen.
Dabbur und Co. fehlte heute das nötige Glück,, um einen Treffer zu erzielen. - © AP
Der FC Red Bull Salzburg musste sich im Halbfinal-Hinspiel der Europa League Olympique Marseille trotz einer starken Leistung auswärts mit 2:0 geschlagen geben.

Für Red Bull Salzburg ging es am heutigen Abend im Halbfinal-Hinspiel bei Olympique Marseille darum, an die bisherigen Leistungen in der Europa League anzuschließen und sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel zu schaffen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase kamen die Hausherren besser ins Spiel und gingen in der 15. Minute mit 1:0 in Führung. Nachdem Torhüter Walke an einer Freistoß-Flanke vorbei segelte, köpfte Thauvin aus kurzer Distanz ein. In weiterer Folge waren die Franzosen das klar bessere Team und brachten Salzburg vermehrt in Bedrängnis. Wirklich gefährlich wurde es aber selten. Auf der anderen Seite fehlte Salzburg vor dem gegnerischen Tor die letzte Konsequenz, um selbst zu einem Treffer zu kommen.

Salzburg drückt, Marseille trifft

In der zweiten Halbzeit zeigten die Roten Bullen von Beginn weg eine deutlich bessere Leistung und hatten in der 53. Minute Pech, als die Pfeife des Schiedsrichters nach einem Foul im Strafraum an Lainer stumm blieb. Genau in der Phase, als die Salzburger das Spiel gut im Griff hatten und der Ausgleich in der Luft lag, gelang Marseille nach einem schönen Spielzug durch N’Jie das 2:0. Doch die Salzburger gaben sich auch danach nicht geschlagen und kamen durchaus zu guten Möglichkeiten. Die beste vergab der eingewechselte Gulbrandsen, der in der 77. Minute aus kurzer Distanz am Pfosten scheiterte.

Da die Pfeife des Schiedsrichters auch in der Nachspielzeit bei einer strittigen Situation im Strafraum von Marseille stumm blieb, kassierten die Salzburger nach temporeichen 90 Minuten eine unglückliche 2:0-Niederlage. Vor allem der verpasste Auswärtstreffer macht die Ausgangslage für das Rückspiel in Salzburg nicht leichter. Dennoch werden die Bullen, wie schon im Viertelfinale gegen Lazio Rom, alles versuchen, um doch noch ins Finale einzuziehen.

Arsenal verspielt Heimsieg in Überzahl

Im zweiten Halbfinale musste Atletico Madrid bei Arsenal London nach einer frühen Gelb-Roten Karte gegen Vrsaljko rund 80 Minuten in Unterzahl auskommen. Arsenal brauchte trotz Überzahl bis zur 61. Minute, bis Lazacette per Kopf das 1:0 erzielte. In weiterer Folge verpasste es Arsenal trotz klarer Überlegenheit, für die Entscheidung zu sorgen. So gelang Griezmann in der 82. Minute aus dem Nichts der Ausgleich für die Spanier, die sich dadurch eine gute Ausgangslage für das Rückspiel erarbeiten konnten.

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