Ungeimpfte Kinder verursachen Keuchhusten-Anstieg in Vorarlberg

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70 Fälle von Keuchhusten wurden vergangenes Jahr bei der Landessanitätsdirektion Vorarlberg vermerkt. Wie ORF Vorarlberg berichtet, waren es 2015 nur elf. Der Grund für den Anstieg sind laut Sanitätsdirektion Eltern, die ihre Kinder ungeimpft lassen.

Oftmals würden Kinder gar nicht geimpft werden und Erwachsene vergessen, die Impfung aufzufrischen. “So kann sich die Krankheit wieder verbreiten”, erläutert Martina Türtscher von der Landessanitätsdirektion.

Keuchhusten ist ähnlich ansteckend wie eine Erkältung, wird also schnell übertragen. Im Gegensatz zur üblichen Erkältung dauere diese Krankheit aber wochenlang und könne nur mit besonderen Antibiotika behandelt werden.

 

Gefährlich für Säuglinge

Türtscher spricht beim Keuchhusten von einer schweren Erkrankung, die aufgrund der heftigen Hustenattacken vor allem Säuglingen gefährlich werden kann. Auch Schwangere gehören zur Risikogruppe.

Immer wieder Krätze-Fälle

Bei den übrigen meldepflichtigen Erkrankungen, wie Masern, Hepatitis oder Röteln gebe es keinen signifikanten Anstieg der Krankheitsfälle. Immer wieder komme aber Krätze vor. Die Krankheit wird von Milben und deren Exkrementen ausgelöst. Die Infektion ist über Körperkontakt und ungewaschene Kleidung übertragbar und ist stark von der Hygiene abhängig.

(Red.)

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