Ungar wegen jüdischer Herkunft zusammengeschlagen

Jugendliche haben in Budapest einen etwa 70 Jahre alten Mann wegen seiner jüdischen Herkunft zusammengeschlagen. Sie beschimpften ihn außerdem mit antisemitischen Ausdrücken. Der Vorfall hatte sich bereits am vergangenen Freitag in der Nähe der Großen Synagoge in Budapest ereignet, berichtete der private TV-Sender RTL Klub am Dienstagabend.


Die Budapester Polizei bestätigte indes, dass sie in dem Fall wegen rassistischer Gewalt ermittelt. In den letzten Monaten haben sich in Ungarn antisemitische Vorfälle gehäuft. Jüdische Friedhöfe wurden geschändet. Zuletzt wurde der ehemalige Oberrabbiner Jozsef Schweitzer auf offener Straße von Unbekannten mit antisemitischen Ausdrücken beschimpft. Staatspräsident Ader hatte im Anschluss daran den Vorfall ausdrücklich verurteilt und den 89-Jährigen demonstrativ besucht.

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