Unfall-Serie auf der A1 in NÖ führte zu kilometerlangen Staus

Ein Notarzthubschrauber waren bei Unfällen auf der A1 im Einsatz
Ein Notarzthubschrauber waren bei Unfällen auf der A1 im Einsatz - © ÖAMTC (Sujet)
Vor dem “verlängerten Wochenende” haben sich am Mittwoch im dichten Reiseverkehr auf der Westautobahn (A1) in Niederösterreich mehrere Unfälle ereignet, die Sperren und kilometerlange Stauungen in Fahrtrichtung Wien nach sich zogen.

In zwei Fällen waren Notarzthubschrauber im Einsatz, berichtete der ÖAMTC.

Sperre der A1 nach Unfall

Gegen 17.00 Uhr krachte es zwischen Haag und Öd (Bezirk Amstetten), wobei ein Autotransporter beteiligt sein soll. Die Autobahn musste gesperrt werden, nach einer Stunde konnte dann eine Fahrspur freigegeben werden. Im Staubereich kam es zu weiteren Kollisionen, der Rückstau erreichte zehn Kilometer Länge, berichtete der Autofahrerklub.

Sieben Kilometer Stau

In einen weiteren Crash zwischen Loosdorf (Bezirk Melk) und St. Pölten Süd sollen mehrere Fahrzeuge verwickelt gewesen sein. Auch hier ereigneten sich im Staubereich Unfälle, die Staulänge betrug sieben Kilometer.

Schritttempo auf der A2

Dichtester Verkehr wurde aber auch auf der Südautobahn (A2) Richtung Süden registriert. Von Wien bis Baden gab es ein Weiterkommen nur im Schritttempo, so der ÖAMTC.

23 Fahrzeuge in Crash verwickelt

Auf der A1 (Westautobahn) bei Loosdorf (Bezirk Melk) haben sich nach Angaben des Landesfeuerwehrkommandos Niederösterreich in Fahrtrichtung Wien am Mittwochnachmittag insgesamt fünf Unfälle ereignet. 23 Fahrzeuge waren daran beteiligt, bei sechs davon entstand Totalschaden, sagte Sprecher Franz Resperger.

Eine eingeklemmte Person wurde von der Feuerwehr geborgen und schwer verletzt mit dem Notarzthubschrauber ins Spital geflogen. Ein weiterer Mensch wurde leicht verletzt.

Totalsperre und Stau der A1

Die Autobahn musste total gesperrt werden, der Stau reichte bis Melk zurück. Ein Lob erteilte die Feuerwehr – eingesetzt war jene von St. Pölten-Stadt mit 32 Kräften – den Autofahrern: die Rettungsgasse habe funktioniert.

(apa/red)

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