Unfall bei Haarentfernung: Frauen in kritischem Zustand

Für die Frauen, die sich beim Haarentfernen verbrannt hatten, besteht weiterhin Lebensgefahr.
Für die Frauen, die sich beim Haarentfernen verbrannt hatten, besteht weiterhin Lebensgefahr. - © Bilderbox (Symbolbild)
Jene zwei Frauen, die sich am Montag beim Versuch, sich Haare zu entfernen, schwer verbrüht hatten, schweben noch immer in Lebensgefahr. Bis zu 50 Prozent der Haut sind verbrannt.

Die beiden rumänischen Frauen, die sich am Montag in Langegg im Bezirk Graz Umgebung beim Erhitzen einer Enthaarungspasteschwerste Verbrennungen zugezogen haben, schwebten am Dienstag noch immer in Lebensgefahr, wie die Polizei mitteilte. Bei der 31-jährigen Frau sind 50 Prozent der Hautoberfläche von Verbrennungen zweiten und dritten Grades betroffen. Bei ihrer 26-jährigen Freundin sind 30 Prozent der Haut verbrannt. Beide befanden sich noch immer im künstlichen Tiefschlaf.

Enthaarungsmittel spritzte auf Frauen

Die beiden Freundinnen hatten am Montagvormittag ein Enthaarungsmittel – eine sogenannte Zuckerpaste – in einem Kochtopf erhitzt, als es zu einer “Verpuffung” gekommen war. Dabei spritzte die mehrere hundert Grad heiße Flüssigkeit auf die Körper der Frauen und verbrühte sie schwer. Die Frauen mussten noch an der Unfallstelle in ein künstliches Koma versetzt werden, weshalb sie auch noch nicht einvernommen werden konnten. Die 31-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber ins AKH Wien geflogen, die 26-jährige Freundin ins LKH Graz.

Laut Landeskriminalamt Steiermark wird die in Brand geratene Substanz kriminaltechnisch untersucht. Ein Ergebnis lag laut Mitteilung allerdings am Dienstagmittag noch nicht vor.

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