Unfall an Wakeboard-Lift in Wien: Verfahren gegen Betreiber eingestellt

In dieser Wakeboard-Anlage kam es zu einem Unfall
In dieser Wakeboard-Anlage kam es zu einem Unfall - © APA (Sujet)
Nachdem im Sommer 2015 einer Frau bei einem Unfall mit einem Wakeboard-Lift an der Neuen Donau in Wien der Unterarm abgetrennt wurde, hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen den Lift-Betreiber eingestellt. Ein Gutachten ergab, dass dem Betreiber kein Verschulden nachweisbar war.

Thomas Vecsey, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien, bestätigte einen dahingehenden Bericht der Gratiszeitung “Heute”. “Das Verfahren wurde bereits am 12. Jänner eingestellt”, erläuterte Vecsey. Am 15. Februar habe die inzwischen 42-Jährige jedoch einen Antrag auf Fortführung des Verfahrens gestellt. “Dieser wird nun überprüft”, sagte der Staatsanwaltschaftssprecher.

Der Unfall am Wakeboard-Lift an der Neuen Donau

Der Unfall passierte am 26. Juli 2015. Der Medizinerin wurde dabei der rechte Unterarm abgetrennt. Drei Tage nach dem schweren Unfall sperrte die Wasserrechtsbehörde (MA 58) den Wakeboard-Lift und zeigten den Betreiber wegen mehrerer Mängel an. Am 8. August wurde die Wassersportanlage dann wieder geöffnet.

>>Abgetrennter Arm am Wakeboard-Lift in Wien: Zweiter Unfall in der Anlage

(apa/red)

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