Unerlaubt mit Straßenbahn weggefahren: Prozess am 6. März

Der ehemalige Mitarbeiter der Wiener Linien steht vor Gericht.
Der ehemalige Mitarbeiter der Wiener Linien steht vor Gericht. - © Wiener Linien/Johannes Zinner
Jener ehemalige Mitarbeiter der Wiener Linien, der im Jänner unbefugt eine Straßenbahn gefahren hatte, muss sich nun am 6. März 2017 vor Gericht verantworten.

Der 36-Jährige wurde wegen unbefugten Gebrauchs von Fahrzeugen angeklagt. Den Prozess wird Richter Roman Palmstingl leiten.Am 21. Jänner hatte der 36-Jährige die Bim in Wien-Liesing in Betrieb genommen. Als er sah, dass der Fahrer der Straßenbahnlinie 60 in der Station Rodaun aufs Klo gegangen war, fuhr er einfach los. Der 36-Jährige kam mit der Garnitur zwei Stationen weit, ehe die Wiener Linien den Strom abdrehten und so die Bim stoppten. “Bei den Haltestellen hat er noch die Durchsage gemacht, dass niemand in den Zug einstigen soll, dass es eine Sonderfahrt ist”, berichtete damals die Polizei.

Als der “echte” Bim-Lenker nach seiner kurzen Pause zurückkehrte, war sein Zug weg, obwohl er ihn abgesperrt hatte. Woher der Ex-Mitarbeiter den Schlüssel gehabt hat, war unklar. Er wurde ihm jedenfalls abgenommen.

(APA/Red)

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