Umstrittene “Nachtwölfe”-Motorradgang am Wiener Schwarzenbergplatz

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Die "Nachtwölfe" beim Niederlegen des Kranzes am Wiener Schwarzenbergplatz.
Die "Nachtwölfe" beim Niederlegen des Kranzes am Wiener Schwarzenbergplatz. - © APA
Freitagnachmittag passierte die umstrittene russische Motorradgang “Nachtwölfe” die österreichische Grenze. Sie waren unterwegs nach Wien, um am Schwarzenbergplatz einen Kranz niederzulegen. Damit will man den Sieg der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg würdigen. Die Wiener Polizei hatte ein Auge auf die Veranstaltung.

An die drei Dutzend Biker der russischen Motorrad-Gang “Nachtwölfe” sind am Freitagnachmittag auf ihrer umstrittenen “Siegesfahrt” am Wiener Schwarzenbergplatz eingetroffen. Die kremlnahen Rocker legten im Gedenken an den Sieg der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg vor dem Heldendenkmal der Roten Armee einen Kranz nieder.

Kranz unter Applaus in Wien niederlegt

Die Zeremonie verlief ohne Zwischenfälle. Ein Sprecher der Wiener Polizei sprach von einer “total ruhigen Stimmung”. Die russischen Rocker sehen die Fahrt als “Würdigung antifaschistischer Kämpfer”. Die “Nachtwölfe” wollen am 9. Mai in Berlin eintreffen, wo ihre Tour zu Ende geht.

Bereits im vergangenen Jahr legten die russischen Rocker gemeinsam mit dem russischen Botschafter unter Applaus einen Kranz vor dem Heldendenkmal der Roten Armee auf dem Schwarzenbergplatz in Wien nieder. Die Feier verlief ohne Zwischenfälle.

Länder verbieten Einreise der “Nachtwölfe”

Die Fahrt von Moskau nach Berlin ist bei einigen Durchreise-Ländern umstritten. So verweigerte Polen den Bikern am Sonntag die Einreise, teilten die “Nachtwölfe” mit. Dies empfinde man als “Unrecht”, da die Fahrer gültige Dokumente besäßen. Polen hatte aber bereits im Vorfeld Russland darüber informiert, die “Nachtwölfe” nicht einreisen zu lassen. Polen begründete dies mit der “Sicherung der öffentlichen Ordnung”.

>> Die “Nachtwölfe” 2015 in Wien

(apa/Red)

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