Übersetzer Alberto Manguel erhält den Gutenberg-Preis 2018

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"Geschichte des Lesens" machte ihn bekannt
"Geschichte des Lesens" machte ihn bekannt - © APA (AFP/Archiv)
Den mit 10.000 Euro dotierten Gutenberg-Preis erhält in diesem Jahr der Übersetzer, Autor und Literaturdozent Alberto Manguel. Er habe wie kein zweiter die Beziehung von gedrucktem Buch, der Leserschaft und dem Lesen zum zentralen Punkt seines Wirkens gemacht, begründete die Jury nach einer Mitteilung der Stadt Mainz vom Mittwoch ihre Entscheidung.

Seit 2016 ist der Kanadier Direktor der argentinischen Nationalbibliothek. In Argentinien wurde er auch geboren, wuchs aber in Israel und Großbritannien als Sohn eines argentinischen Diplomaten auf. Er sprach Englisch, bevor er Spanisch lernte. Bekannt wurde Manguel mit seiner “Geschichte des Lesens”. Verliehen wird die Auszeichnung am 23. Juni im Mainzer Rathaus.

Die Gutenberg-Gesellschaft und die Stadt Mainz vergeben den Preis im jährlichen Wechsel mit der Druckstadt Leipzig für hervorragende künstlerische, technische oder wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Druckkunst. Zu den bisherigen Preisträgern zählte etwa der italienische Schriftsteller Umberto Eco.

(APA/dpa)

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