U-Bahnausbau nicht gefährdet

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Der Ausbau der Wiener U-Bahn-Linie U2 zum Ernst-Happel-Stadion rechtzeitig zur Fußball-Europameisterschaft 2008 ist nach Rathaus-Angaben weiterhin nicht gefährdet. „Der Bauablauf bietet genügend Spielraum“, erklärte ein Sprecher.

Anlass war eine FPÖ-Aussendung, in der dies wegen des Rechtsstreits mit zwei Hauseigentümern in Zweifel gezogen wurde.

Bei der FPÖ verwies man auf Aussagen der Wiener Linien, in denen von einer Deadline im März 2006 für den rechtzeitigen Weiterbau die Rede gewesen sei. Wiener-Linien-Sprecher Johann Ehrengruber will davon nun nichts mehr wissen: „Wir haben den Bauablauf von der Logisitik her so umgestellt und umdisponiert, dass noch ein guter Zeitpolster da ist.“ Eine neue Deadline wollte Ehrengruber nicht nennen, denn damit gäbe man „den Herrschaften, die uns bei der U2 ziemlich quälen“, eine weitere Möglichkeit zum Taktieren.

Der Hintergrund: Im Bezirk Leopoldstadt sperren sich zwei Hauseigentümer gegen die Untertunnelung ihrer Grundstücke, die für die Verlängerung von der derzeitigen Endstation Schottenring notwendig ist. Inzwischen sind die Enteignungsverfahren zwar abgeschlossen, die gerichtliche Entscheidung über die Höhe der Entschädigungen für diese „Servitute“ steht aber immer noch aus. Sollte diese nicht bald vorliegen, könnte es für den geplanten Eröffnungstermin am 10. Mai 2008 knapp werden.

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