TV für das Sexleben schädlich

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TV für das Sexleben schädlich
Fernsehen im Schlafzimmer ist für das Sexleben schädlich. Paare, die kein TV-Gerät im Schlafzimmer haben, hätten doppelt so häufig Geschlechtsverkehr.

Jene, die abends fernsehen, hingegen seltener. Dies hat eine von der italienischen Wissenschafterin Serenella Salomoni durchgeführte Studie ergeben. Partner, die auf das Fernsehen im Bett verzichten, haben demnach mindestens acht Mal pro Monat Sex. Bei den Paaren mit einem Fernsehapparat im Schlafzimmer seien es nur vier Mal pro Monat.

Vor allem die Männer verlieren das Interesse an Sex, wenn sie vor dem Einschlafen fernsehen. Die negativen Auswirkungen sind besonders bei Paaren über 55 Jahre relevant, ergab die Studie. In dieser Altersgruppe haben Partner mit dem Fernsehapparat im Schlafzimmer monatlich nur noch 1,5 Mal Sex, bei jenen, die auf das „Patschenkino“ verzichten, sind es sieben Mal. Aber auch auf Jüngere wirkt sich der abendliche TV-Konsum negativ aus. Paare im Alter von 20 bis 30 Jahren, die vor dem Einschlafen fernsehen, haben sechs Mal im Monat Sex, die anderen elf Mal.

Vor allem gewalttätige Filme und sowie TV-Serien wirken sich negativ aus. Talk-Shows hingegen, für die man keine kontinuierliche Aufmerksamkeit aufbringen muss, ermöglichen einen Dialog zwischen den Partnern, lautet ein weiteres Studienergebnis.

Fernsehen generell wirke sich aber negativ auf die Kommunikation aus. Paare, die darauf verzichten, reden vor dem Einschlafen miteinander durchschnittlich noch 15 Minuten lang. Wer mit dem TV-Programm einschläft, unterhält sich mit dem Partner nur rund drei Minuten, so die Forscherin.

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