Türkische Sicherheitskräfte vereitelten neuen Anschlag

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Am 12. Jänner erschütterte ein Anschlag die Hauptstadt Istanbul
Am 12. Jänner erschütterte ein Anschlag die Hauptstadt Istanbul
Die türkische Polizei hat womöglich einen neuen Anschlag vereitelt: Am Fernfahrerbahnhof von Söke im Westen des Landes seien am Dienstag zwei Männer unter dem Verdacht festgenommen worden, ein Attentat in Izmir verüben zu wollen, berichtete die Nachrichtenagentur Dogan. Im Gepäck seien ein Sprengsatz, eine Granate sowie ein Maschinengewehr samt Munition sichergestellt worden.


Ihr Ziel sei Izmir gewesen, die drittgrößte Stadt des Landes an der Ägäis-Küste. Die türkischen Sicherheitskräfte sind seit einer Serie von Anschlägen, die Ankara der Jihadistenorganisation “Islamischer Staat” (IS) zuschreibt, in Alarmbereitschaft. Beim letzten Anschlag am 12. Jänner im Herzen der Altstadt von Istanbul waren elf deutsche Touristen getötet worden.

Der islamisch-konservativen Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan wurde lange Nachlässigkeit gegenüber islamistischen Kämpfern in Syrien vorgeworfen, erst nach langem Zögern schloss er sich im vergangenen Sommer der Anti-IS-Koalition an. Überdies werden die Grenzen inzwischen schärfer kontrolliert, um Jihadisten abzufangen.

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