Troja Bike: Neue Diebstahlsicherung sorgt für mehr Sicherheit für Fahrräder

Adrian Rauko und sein Bruder Marek Rauko stecken hinter dem Projekt Troja Bike.
Adrian Rauko und sein Bruder Marek Rauko stecken hinter dem Projekt Troja Bike. - © German Gomez/Fotopassion.at
In Österreich werden pro Tag rund 75 Fahrräder gestohlen, die Aussicht auf Aufklärung der Diebstähle ist meist düster. Eine neue Diebstahlsicherung namens Troja Bike soll die Sicherheit für Fahrräder in Zukunft revolutionieren.

In Österreich registrierten Polizeibehörden im Jahr 2014 rund 28.000 Fahrraddiebstähle – das sind mehr als 75 Diebstähle pro Tag, wobei es sich hier nur um die offiziellen Zahlen handelt. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen.

Bis jetzt war die Aussicht auf eine Klärung eines Fahrraddiebstahls für den Besitzer eher düster, doch eine neue Erfindung soll nun helfen: Troja Bike ist die erste und einzige GPS-Diebstahlsicherung, die vom Dieb weder abgeschaltet, entfernt oder zerstört werden kann.

Troja Bike soll Fahrraddiebstähle verhindern bzw. aufklären

Troja Bike wird schnell und einfach im Fahrradrahmen unter dem Sattel angebracht, kann via App nur vom Besitzer verriegelt und wieder entriegelt werden und sendet im Diebstahlsfall live die Positionsdaten an den Besitzer und bei Wunsch direkt an die Polizei.

Die Crowdfunding-Kampagne des Start-ups mit Sitz in Wien und Zürich ist ab sofort gestartet, als Partner konnte unter anderem bereits KTM Bike Industries gewonnen werden.

Unsichtbare Diebstahlsicherung im Fahrradrahmen

“Der von uns entwickelte GPS-Tracker Troja dient uns bei der Entwicklung von Troja Bike als Technologieträger. Die sehr hoch entwickelte Technologie, die wir für Behörden und die Polizei entwickelt haben, ermöglicht es uns, eine sehr leistungsfähige Diebstahlsicherung für Fahrräder anzubieten”, erklärt Adrian Rauko, Geschäftsführer von Live Tracker Systems (LTS) mit Sitz in Zürich, der das Mastermind hinter den Produkten von LTS ist und unter anderem den Vertrieb regelt. Sein Bruder Marek Rauko ist für die Technik hinter dem Fahrrad-GPS-Tracker verantwortlich.

Und so funktioniert’s: Troja Bike wird für den Dieb unsichtbar im Fahrradrahmen direkt unter dem Fahrradsattel angebracht und hat an der Oberseite einen Aufbohrschutz. Der Kunde braucht lediglich den Sattel vom Fahrrad zu nehmen und das Gerät in den Fahrradrahmen fallen zu lassen, mittels App wird der Tracker verriegelt, der sich ausdehnt und so im Inneren des Fahrrads ohne Verrutschen hält. Erst wenn der Kunde via App die Verankerung löst, lässt sich Troja Bike wieder herausnehmen – etwa um in einem anderen Rad verwendet oder um neu aufgeladen zu werden, wobei der Akku eine Saison lang hält. Über die mobile Applikation können auch mehrere Geräte gleichzeitig verwaltet werden.

Gesichertes Fahrrad durch Live-Ortung und Standortabfrage

Kommt es zu einem Fahrraddiebstahl, kann der Kunde diesen einfach via App bekannt geben. In diesem Fall erfolgt eine Live-Ortung. Der Bestohlene sieht also, wo sich sein Fahrrad gerade in Echtzeit befindet bzw. bewegt. Außerdem unterstützt das LTS-Service-Center alle bestohlenen Biker bei der Koordination mit der Polizei und Partner-Versicherung. Polizeibehörden wird außerdem eine Schnittstelle zur Verfügung gestellt, damit sie selbst die gestohlen gemeldeten Räder auf einer Karte sehen können.

Neben der Live-Ortung im Diebstahlsfall können auch jederzeit Einzelpositionen angefordert werden – etwa um sich zu vergewissern, dass das eigene Bike oder jenes der Kinder sicher an seinem Platz steht. Troja Bike verfügt außerdem über einen Bewegungssensor. Wird dieser vom Benutzer aktiviert, wird bei unbefugter Bewegung des Rades ein Alarm auf dem Smartphone angezeigt.

Im Handel wird die neuartige Diebstahlsicherung um € 129,00 erhältlich sein, der Beitrag für die Mobilfunkverbindung (inkl. Live Ortung im Diebstahlsfall + 3 Einzelpositionsabfragen/Jahr) in bislang 44 Ländern wird pro Jahr € 15,00 kosten.

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