Treuer Gönner nun Hauptsponsor

Treuer Gönner nun Hauptsponsor
Mittels Los wurde Tischler Rohstoff Hohenems als neuer Hauptsponsor von Austria Lustenau gezogen.

Die Katze ist aus dem Sack, genauer der neue Hauptsponsor des SC Austria Lustenau für die Saison 2009/10 ausgelost. Noch am letzten Tag mussten noch nummerierte Holzklötzchen nachgesägt werden, damit auch alle 345 Losverkäufe in den “Topf” kamen. Die Zahl allein machte Austria-Präsident Hubert Nagel glücklich, nach der Ziehung - im Beisein von Notar Dr. Wolfgang Götze - freute er sich über den Ausgang. “Mit Tischler Rohstoff hat es einen großen Unterstützer getroffen, der seit Jahren der Austria treu ist”, so der Klubchef. Per Telefon gratulierte Nagel dem Direktor der Firma Kurt Riedmann, der derzeit auf Sardinien urlaubt.

Ein voller Erfolg

Mehr als 200 Loskäufer darf Nagel als neue Partner für den Verein begrüßen. Von den 555 aufgelegten Losen à 1000 Euro wurden 345 verkauft. Wenn man den Loseinsatz der schon bestehenden Sponsoren abzieht, bleiben laut dem Austria-Chef rund 200.000 Euro übrig - mehr als der Hauptsponsor in der Vorsaison zahlte. Klar, dass Nagel eine solche Aktion auch ein zweites Mal durchziehen würde. “Auch wenn es nicht einfacher wäre.” Doch allein die Medienpräsenz in den letzten Wochen habe dem Verein wieder ein positives Image verpasst und zu einer Aufbruchstimmung geführt. Jetzt habe man zudem über ein Jahr Zeit, einen neuen Hauptsponsor zu suchen. “Vielleicht ist ja einer dabei, der sich heuer nur ein Los gekauft hat”, hofft Nagel auf eine Nachhaltigkeit der Hauptsponsorverlosung.

Klarer Testspielsieg

Für einen gelungenen Ausklang des Abends sorgte dann die Profimannschaft, die auch das fünfte Testspiel gewann. Gegen Eschen/ Mauren feierte die Stöhr-Elf einen klaren 4:0-Sieg, wobei die Treffer allesamt nach der Pause fielen. Trotz des Fehlens der Offensivleute Kridéne, Rabihou und Oliveira (krank) sowie von Verteidiger Pöllhuber (Bauchmuskelentzündung) er- spielten sich die Grün-Weißen eine Unmenge von Torchancen. Lange Zeit wurde damit fahrlässig umgegangen, ehe Mario Leitgeb nach 57 Minuten den Bann brach.

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