Totgeburt bei den Orang-Utans im Tiergarten Schönbrunn

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Am Montag ist es im Tiergarten Schönbrunn bei Orang-Utan-Weibchen Sol zu einer Totgeburt gekommen.
Am Montag ist es im Tiergarten Schönbrunn bei Orang-Utan-Weibchen Sol zu einer Totgeburt gekommen. - © Tiergarten Schönbrunn/ Norbert Potensky
Derzeit ist die ORANG.erie im Tiergarten Schönbrunn geschlossen. Der Grund: Orang-Utan-Weibchen Sol hat am Montag ein Jungtier tot zur Welt gebracht. In der freien Wildbahn kümmern sich die Menschenaffen noch mehrere Tage um ein totes Jungtier. Diese Möglichkeit will man auch Sol geben – ohne dabei von Besuchern beobachtet zu werden.

Am Montagmittag hat das 16 Jahre alte Orang-Utan-Weibchen Sol im Tiergarten Schönbrunn ein Jungtier tot zur Welt gebracht. „Für Sol wäre es der erste Nachwuchs gewesen. Gerade bei erstgebärenden Orang-Utan-Weibchen gibt es eine hohe Totgeburtenrate“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Während der etwa neunmonatigen Trächtigkeit wurden regelmäßig Ultraschalluntersuchungen durchgeführt und im Rahmen dieser Kontrolle zeigte der Fötus eine normale Entwicklung, heißt es von Zootierärztin Hanna Vielgrader. 

Die Geburt verlief ohne Komplikationen und Sol geht es gut. Sie kümmert sich nach wie vor um ihr totes Jungtier. Schratter: „Auch Menschenaffen im Freiland tragen ein verstorbenes Jungtier noch einige Tage mit sich. Diese Zeit wollen wir auch Sol geben.“ Aus diesem Grund ist die ORANG.erie vorübergehend geschlossen.

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