Totalsperre auf A21 Richtung Wien wegen schwerem Verkehrsunfall

Akt.:
Das Auto wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert. / Symbolbild
Das Auto wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert. / Symbolbild - © APA/FREIWILLIGE FEUERWEHR ALLAND
In der Nacht auf Montag hat sich ein Unfall zwischen einem Pkw und einem Lkw in Fahrtrichtung Wien ereignet.

Nach Unfällen auf der Wiener Außenring Autobahn (A21) im Bezirk Baden sind in der Nacht auf Montag zehn Personen, davon zwei mit schweren Verletzungen, ins Spital gebracht worden. Bei einer Kollision Richtung Wien kurz nach Hochstraß wurde ein 27-Jähriger laut Polizei auf die Gegenfahrbahn geschleudert. In Folge kam es zu einem Unfall Richtung St. Pölten. Die A21 war vorübergehend gesperrt.

Der erste Unfall, bei dem acht Personen verletzt wurden, ereignete sich am Montag kurz nach 1.30 Uhr im Gemeindegebiet von Klausen-Leopoldsdorf. Weil ein vor ihm fahrender Lkw das Tempo verringert hatte, hatte ein 36-jähriger Rumäne am Steuer eines Transporters samt Anhänger gebremst und war ohne zu blinken von der ersten auf die zweite Spur gewechselt. Ein nachkommender Klein-Lkw-Lenker (35), ebenfalls aus Rumänien, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und touchierte den Anhänger am Heck. Der 35-Jährige verriss sein Fahrzeug nach rechts. Das Kfz blieb etwa 40 Meter von der Autobahn entfernt im Wald stehen.

Der Transporter des 36-Jährigen geriet ins Schleudern, streifte die Beton-Mittelleitwand und blieb nach einem Überschlag auf dem Dach liegen. Der 27-jährige rumänische Beifahrer wurde aus dem Kfz auf die Gegenfahrbahn Richtung St. Pölten geschleudert. Er wurde ebenso wie der Lenker des Transporters schwer verletzt und in das Universitätsklinikum St. Pölten eingeliefert. Die drei weiteren rumänischen Insassen im Alter von 31, 35 und 39 Jahren wurden mit vermutlich leichten Blessuren in das Landesklinikum Baden gebracht. Im mit neun Rumänen besetzten Klein-Lkw wurden drei Mitfahrer im Alter von 18, 48 und 63 mit vermutlich leichten Verletzungen in das Universitätsklinikum St. Pölten transportiert.

Auf der Richtungsfahrbahn St. Pölten hielten Lenker an und leisteten dem schwerverletzten 27-Jährigen Erste Hilfe. Ein 40-jähriger Rumäne am Steuer eines Sattelkraftfahrzeuges mit Sattelanhänger dürfte das Stauende zu spät bemerkt haben. Er prallte trotz Notbremsung in das Heck eines Pkws, der durch den Anprall in die Höhe geschleudert wurde und nach einer Drehung quer zum Stillstand kam. Der 59-jährige Autolenker aus Ungarn und sein 37-jähriger Sohn wurden verletzt. Die beiden wurden in das Universitätsklinikum St. Pölten transportiert. Der vor dem Pkw stehende Lastwagen wurde beschädigt.

Zudem löste sich auf der Fahrbahn Richtung Wien der mit einem landwirtschaftlichen Wasserfass beladene Anhänger vom Transporter, überschlug sich und blieb rund 50 Meter nach dem Zugfahrzeug liegen. In Folge überfuhr ein Lkw einen Teil des Zurrgurtes und beschädigte dabei einen Reifen.

Die Autobahn war in beiden Richtungen vorübergehend gesperrt. Es kam zu umfangreichen Stauungen. Die Freiwilligen Feuerwehren Alland und Hochstraß bargen mit einem privaten Abschleppunternehmen die Unfallfahrzeuge. Ab kurz vor 5.00 Uhr waren beide Fahrtrichtungen wieder befahrbar. Wie die Feuerwehr anmerkte, wurde keine Rettungsgasse gebildet, was für erhebliche Behinderungen bei der Zufahrt zur Einsatzstelle sorgte.

APA/red

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen