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Tödlicher Unfall: Baby aus Niederösterreich in Kärnten von Auto überfahren

Nach dem tödlichen Unfall kümmerte sich ein Kriseninterventionsteam um die Familie aus Niederösterreich Nach dem tödlichen Unfall kümmerte sich ein Kriseninterventionsteam um die Familie aus Niederösterreich - © APA/HERMANN SOBE
Zu einem tragischen Unfall mit tödlichem Ausgang kam es am Mittwochvormittag in Kärnten: Ein erst zehn Monate alter Bub aus Niederösterreich wurde von einem Auto überrollt. Am Steuer des Wagens saß die Tante des Babys.

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Das Unglück in Kärnten, bei dem das zehn Monate alte Baby aus Schwechat in Niederösterreich ums Leben kam, geschah am Mittwoch auf einem Campingplatz am Rauschelesee (Gemeinde Keutschach, Bezirk Klagenfurt-Land).

Tante übersah krabbelnden Buben

Laut Ermittlungen der Polizei wurde der kleine Bub aus Niederösterreich von seiner 33 Jahre alten Tante, einer Angestellten aus Schwechat, beim Einparken überfahren. Das Kind war im Moment des Einparkens unter dem Tisch des Vorzelts hervorgekrabbelt und wurde vom linken Vorderreifen überrollt, als die Tante ihren Pkw laut Polizei neben dem Campingwagen ihrer Schwester parken wollte. Der 34-jährige Ehemann der Lenkerin war zum Zeitpunkt des Unfalls damit beschäftigt, eine Wäscheleine anzuheben, um dem Auto die Durchfahrt zu ermöglichen.

Laut Polizei übersah die 33-Jährige das Kind und überrollte es. Das Baby wurde dabei so schwer am Kopf verletzt, dass es kurze Zeit später im Klinikum Klagenfurt starb. Die Polizei geht von fahrlässiger Tötung aus.

Reanimation des Babys aus Niederösterreich ohne Erfolg

Das schwer verletzte Baby wurde vom Notarztteam eines Rettungshubschraubers an der Unfallstelle erstversorgt. Noch während der Fahrt ins Klinikum Klagenfurt gab es Reanimationsversuche. Im Krankenhaus starb das Kind. Die Lenkerin war nach dem Unfall kollabiert. Auch sie musste ärztlich versorgt werden.

Die Eltern des Babys waren bei dem Unfall nicht unmittelbar dabei. Sie konnten wegen ihres Zustands noch nicht einvernommen werden. Die Familie aus Niederösterreich befand sich auf Campingurlaub am Rauschelesee. Die gesamte Familie aus Niederösterreich wurde von einem Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut und konnte zunächst nicht einvernommen werden.

(apa/red)



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