Todeszahl nach Beben in Mexiko auf 318 gestiegen

Rettungsarbeiten in Mexiko City
Rettungsarbeiten in Mexiko City - © APA (AFP)
Nach dem schweren Erdbeben in Mexiko der Stärke 7,1 am vergangenen Dienstag ist die Todeszahl auf 318 gestiegen. Wie die Behörden mitteilten, starben allein in der Millionenmetropole Mexiko-Stadt mindestens 180 Menschen, zudem 73 im Bundesstaat Morelos und 45 im Bundesstaat Puebla. Insgesamt 69 Menschen konnten bisher in der Hauptstadt aus den Trümmern eingestürzter Häuser befreit werden.

Am Samstag hatte ein Erdbeben der Stärke 6,1 die Menschen im Süden in Angst versetzt, mehrere Häuser und eine Brücke im Bundesstaat Oaxaca stürzten ein. Mexiko erlebte innerhalb von 16 Tagen damit drei schwere Beben. Durch ein Beben der Stärke 8,1 am 7. September starben rund 100 Menschen – damals lag das Zentrum im Pazifik, es traf vor allem den Süden, der vom dritten Beben am Samstag erneut betroffen war. Das Beben am 7. September war eines der stärksten in Mexikos Geschichte und löste bisher 4.340 – meist leichte – Nachbeben aus.

Das Beben der Stärke 7,1 am 19. September traf besonders Mexiko-Stadt mit seinen vielen Hochhäusern. Danach gab es bisher rund 40 Nachbeben. Etwa 40 Gebäude stürzten ein, Hunderte wurden beschädigt. Mexiko liegt in einer der am stärksten gefährdeten Erdbebenregionen, aber eine solche Häufung von Beben ist sehr ungewöhnlich.

(APA/dpa)

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