Tini: Violettas Zukunft – Trailer und Kritik zum Film

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Tini: Violettas Zukunft – Trailer und Kritik zum Film
Musikfilme mit jungen Hauptdarstellern haben sich für Disney schon häufiger gelohnt. Darin singen und tanzen junge, schöne Menschen gemeinsam – und finden schließlich zu sich selbst.

Nach Erfolgen wie “High School Musical” und “Camp Rock” verwundert es kaum, dass Disney nun erneut auf einen solchen Kinofilm setzt. Möglicherweise könnte damit auch noch eine überaus bekannte Kinderserien-Figur ins “echte” Musikbusiness katapultiert werden – umso besser für den Konzern. Mehr als 14 Millionen Zuschauer verzeichnete der Disney Channel bereits für die TV-Serie. Der Soundtrack verkaufte sich weltweit drei Millionen Mal, die “Violetta”-Bücher sieben Millionen Mal. Nun führt also der Film die Serie weiter.

Tini: Violettas Zukunft – Die Handlung

Von der musikalisch begabten Schülerin ist Violetta darin mittlerweile zum globalen Superstar avanciert. Gerade kehrt sie von ihrer kräftezehrenden Welttournee zurück, da stehen schon die nächsten Termine an. Die von der 19-jährigen Argentinierin Martina Stoessel verkörperte Violetta kommt kaum dazu, Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Ihre musikalische Inspiration ist bei all dieser Hektik verloren gegangen. Und als sie dann noch die Gerüchte hört, ihre große Liebe León betrüge sie mit einer anderen, bricht Violetta zusammen. Ein Glück, dass ihr Vater den perfekten Rettungsplan für sie parat hält: eine Reise auf eine idyllische italienische Insel. Dort lebt eine alte Freundin der Familie, die in ihrer Villa ganz selbstlos junge Talente fördert. Und dann ist da noch der gut aussehende und bescheidene Inselbewohner Caio, der Violetta den Hof macht. Wird sie ihre Inspiration wiederfinden? Bleibt sie bei León oder gewinnt Caio ihr Herz?

Tini: Violettas Zukunft – Die Kritik

Regisseur Juan Pablo Buscarini fokussiert dabei auf den Selbstfindungs- und Entscheidungsprozess von Violetta: Die junge Frau entwickelt sich im Laufe des Films weiter, allerdings kann Stoessel das nicht wirklich glaubhaft darstellen. Stattdessen setzt sie in ihrem Spiel auf erstaunt-träumerische Blicke und unschuldiges Achselzucken – dass man dort eine wachsende, junge Künstlerin sieht, mag man so nicht wirklich glauben. Darüber hinaus verwendet der Regisseur äußerst einfache Bilder: Da reißt zum Beispiel ein Windstoß Violetta im Traum Notenblätter mit einer Komposition aus der Hand. Oder sie verliert ihre komplette Garderobe auf dem Weg zur Insel und wird neu eingekleidet – für den unbeschwerten Neuanfang.

In den Gesangs- und Tanzszenen allerdings kommt Violetta herüber, wie Disney sie wohl ersonnen hat: als starke, selbstbewusste Frau. Schließlich lässt Violetta dann auch ihr altes Ich so weit hinter sich, dass sie künftig anders genannt werden will: Tini. Ein Schlenker, der Violetta und die Darstellerin Martina alias “Tini” Stoessel auch außerhalb des Filmes verschmelzen lässt. Disney ermöglicht dem so geschmiedeten Star einen Anknüpfungspunkt für die Karriere nach der Serie. Ein Album als Tini hat Martina Stoessel jedenfalls schon veröffentlicht.

>> Alle Filmstartzeiten zu “Tini: Violettas Zukunft”

(APA)

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