Theater Kosmos auf der Erfolgswelle

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Theater Kosmos auf der Erfolgswelle
Das Bregenzer Theater Kosmos bleibt auf Erfolgskurs: Letztes Jahr wurden 8.000 Besucher verzeichnet, das entspricht einer Auslastung von 85 Prozent. Das gute Konzept stehe hinter diesem Erfolg.

Eine Uraufführung und drei österreichische Erstaufführungen stehen auf dem Spielplan 2006 des Bregenzer Theaters Kosmos. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Theater rund 8.000 Besucher, das entspricht einer Auslastung von 85 Prozent, berichteten die beiden Theaterleiter Hubert Dragaschnig und Augustin Jagg bei einer Pressekonferenz am Freitag.

Das vor zehn Jahren gegründete Theater Kosmos hat sich zum Ziel gesetzt, vornehmlich aktuelle Stücke von zeitgenössischen Autoren aufzuführen. Der neue Spielplan enthält fünf Stücke, die alle in den vergangenen zwei Jahren entstanden sind. So steht am 16. März die österreichische Erstaufführung von „Fasten Seat Belts“ an, einer schrägen Komödie des estnischen Autors Jaan Tätte („Bungee Jumping“). Am 12. Mai folgt die österreichische Erstaufführung von „Bug/Verwanzt“ von Tracy Letts – einem Thriller über eine abgründige Liebesgeschichte und die verzweifelte Ohnmacht gegenüber einem allgegenwärtigen Überwachungsstaat.

Für Herbst plant das Theater Kosmos drei Stücke. Am 28. September steht die österreichische Erstaufführung eines „Pflegeheimdramas“ des dänischen Autors Christian Lollike auf dem Programm. Sein Titel lautet vielsagend: „Verzeihung, Ihr Alten, wo finde ich Zeit, Liebe und ansteckenden Irrsinn?“. Thematisch dazu passt auch „Herbst und Winter“ ein autobiografisch inspiriertes Stück des 19-jährigen Bregenzers Max Lang, das am 7. November uraufgeführt wird. Ein alter Mann blickt auf sein Leben und die nicht erfüllten Träume zurück und setzt all seine Hoffnungen in seinen Enkel. Lang studiert in Wien Philosophie und Vergleichende Literaturwissenschaft.

Zum Abschluss der Spielzeit gibt es am 7. Dezember die Premiere von „Das Maß aller Dinge“ des amerikanischen Autors Neil LaBute. In der abgründigen Satire geht es um einen Museumswärter und eine Kunststudentin. Als Ergänzung zu den Aufführungen bietet das Theater Kosmos ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Diskussionen, Ausstellungen und einer neuen Vortragsserie mit jungen Historikern.

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