“The Bookshop” als bester Film bei Goya-Verleihung in Madrid

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Regisseurin Isabel Coixet kann es kaum fassen
Regisseurin Isabel Coixet kann es kaum fassen - © APA (AFP)
Die spanische Regisseurin Isabel Coixet mit ihrem Film “Der Buchladen der Florence Green” (The Bookshop) und das Historiendrama “Handia” sind die großen Gewinner der diesjährigen spanischen Goyas. Die begehrten Filmpreise wurden am späten Samstagabend in Madrid verliehen.

Coixets spanisch-britisch-deutsche Koproduktion um eine verwitwete Frau, die in den 1960er Jahren in einer kleinen Küstenstadt im Osten Englands eine Buchhandlung eröffnet, wurde unter anderem als bester Film ausgezeichnet.

Zudem holte der Streifen, der bereits bei der Berlinale zu sehen war, den Goya für die beste Regie und das beste Drehbuch. Coixet (57) widmete die Preise “all denen, die trotz allem noch Bücher kaufen”. Der Film mit Emily Mortimer und Bill Nighy in den Hauptrollen beruht auf dem Roman “The Bookshop” der Britin Penelope Fitzgerald aus dem Jahr 1978.

Der von einer wahren Geschichte inspirierte Film “Handia” der Filmemacher Aitor Arregi und Jon Garano gewann hingegen gleich in zehn Kategorien. In dem in baskischer Sprache gedrehten Drama geht es um Mikel Jokin Eleizegi Arteaga, besser bekannt als “Der Riese von Alzo”, der im 19. Jahrhundert als größter Mensch der Welt galt und durch Europa reiste, wo er unter anderem von Königen begafft wurde. 

In der Kategorie “bester europäischer Film” war auch der deutsch-österreichische Film “Toni Erdmann” von Maren Ade nominiert. Den Preis holte aber das schwedische Satire-Drama “The Square” von Ruben Östlund. 

(APA/dpa)

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