Teures Tanken in den Semesterferien: Aufschläge bei Spritpreisen

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Beim Tanken muss man derzeit tiefer in die Tasche greifen
Beim Tanken muss man derzeit tiefer in die Tasche greifen - © APA (Sujet)
Bereits seit einiger Zeit sinken die Benzin- und Dieselpreise. Das ist eine Folge der nachgebenden Rohölpreise. Doch hatten unter anderem in Wien die Semesterferien den gegenteiligen Effekt.

Im Dezember 2015 kostete ein Barrel Öl (Opec-Korb) durchschnittlich 31 Euro, im Jänner 2016 waren es nur 24,40 Euro.

Preise für Benzin und Diesel

An den Tankstellen kostete der Liter Diesel im Dezember durchschnittlich 1,009 Euro, im Jänner sank der Preis auf 0,949 Euro. Damit ist Diesel nachhaltig unter die 1-Euro-Marke gerutscht. Ein Liter Super kostet hingegen trotz aller Preisrückgänge im Schnitt weiterhin knapp über einen Euro – im Jänner 1,065 Euro, im Dezember waren es sogar 1,107 Euro. Die aktuell günstigsten Preise: Super um 0,978 Euro, Diesel um 0,849 Euro.

Semesterferien: Sprit-Teuerungen u.a. in Wien

Auch wenn die Preise generell sinken, scheinen die Semesterferien in manchen Bundesländern, vorwiegend im Westen, Preiserhöhungen an den Tankstellen nach sich gezogen zu haben. In Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Wien haben die Spritpreise angezogen. Das ist ein Indiz dafür, dass der Reiseverkehr in die Skigebiete (und vor Ort), wie so oft in den Ferienzeiten, die Preise aufgrund der höheren Nachfrage ansteigen lässt.

Zur Orientierung die derzeit aktuellen Durchschnittspreise in den einzelnen Bundesländern (Diesel / Super):

Burgenland: 0,910 / 1,037
Kärnten: 0,920 / 1,041
Niederösterreich: 0,918 / 1,037
Oberösterreich: 0,910 / 1,030
Salzburg: 0,925 / 1,042
Steiermark: 0,907 / 1,032
Tirol: 0,950 / 1,069
Vorarlberg: 0,938 / 1,068
Wien: 0,933 / 1,047

Tipps zum Sparen beim Tanken

Für all jene, die auf der Fahrt in die Semesterferien nicht mehr Geld als nötig beim Tanken ausgeben möchten, haben die ÖAMTC-Experten die wichtigsten Tanktipps zusammengefasst:

* Möglichst frühzeitig in der Woche tanken – gegen das Wochenende hin wird es teurer.
* Vormittags tanken (vor 12 Uhr), denn zu Mittag können die Preise steigen.
* Teure Tankstellen, zum Beispiel an Autobahnen, meiden.
* Im Osten Österreichs tankt man generell günstiger als im Westen
* Preise vergleichen.

Aufgrund der sich ständig ändernden Preise für Super und Diesel ist es für die Konsumenten nicht einfach, den Überblick zu behalten. Topaktuelle Preise findet man immer auf dieser ÖAMTC-Seite. Auch Besitzer von iPhones und Android-Smartphones können sich die günstigsten Spritpreise mit der ÖAMTC-App jederzeit direkt auf das Handy holen.

(apa/red)

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