Ternitz: Pensionist nach Schüssen auf Jugendlichen angeklagt

Ein 67-Jähriger muss sich nun vor Gericht verantworten, weil er auf einen Jugendlichen geschossen hat.
Ein 67-Jähriger muss sich nun vor Gericht verantworten, weil er auf einen Jugendlichen geschossen hat. - © APA
Weil er sich über Mopedlärm geärgert hatte, hatte ein 67-jähriger Pensionist in Ternitz (Niederösterreich) im August auf einen 17-Jährigen geschossen. Nun ist Anklage gegen ihn erhoben worden.

Der 67-Jährige wird sich wegen absichtlich schwerer Körperverletzung, gefährlicher Drohung und schwerer Nötigung am Landesgericht Wiener Neustadt verantworten müssen, berichtete der ORF NÖ. Der Prozess findet voraussichtlich im Jänner 2013 statt, bestätigte Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Pensionist schoss auf Jugendlichen

Der Vorfall hatte sich am Abend des 18. August vor dem Haus des Mannes zugetragen. Nach der Schussabgabe legte der Verdächtige seine – legal besessene – Waffe in den Safe zurück und fuhr mit seinem Auto Richtung Gloggnitz. Eine Polizeistreife nahm ihn wahr und die Verfolgung auf. In der Folge verursachte der 67-Jährige einen Verkehrsunfall und wurde festgenommen.

Bei seiner Einvernahme gab er an, von den Jugendlichen bedroht worden zu sein, als er sie zur Rede stellen wollte. Deshalb habe er einen Warnschuss abgegeben – allerdings erlitt ein Bursch einen Durchschuss am Bein. (APA)

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