Taschendieb zu dreist: erwischt

Ein Taschendieb mit Hotels als bevorzugten Tatorten, der laut Polizei nach einer Verurteilung im Sommer noch acht Monate Haft offen hatte, war zu dreist für sein eigenes Wohl.

Der Mann ist anscheinend seinem Metier treugeblieben. Und auch den Tatorten: Der 39-Jährige wurde in Wien gefasst, nachdem ihn eine Hotelangestellte wiedererkannt hatte. Der Verdächtige mit Hauptwohnsitz Salzburg habe eine Reihe von Diebstählen in Wien zugegeben, sagte Chefinspektor Gottfried Wallner vom Kommissariat Innere Stadt. Nach einem Komplizen wird noch gesucht.

„Der Mann war schon in Salzburger Hotels als mutmaßlicher Taschendieb bekannt“, sagte Wallner. Er habe sich offenbar in Frühstücksräumen unter die Gäste gemischt und bevorzugt Handtaschen gestohlen, während deren Besitzerinnen beim Buffet waren oder sich auf das Essen konzentrierten. Eine Hotelangestellte, die von Salzburg nach Wien gewechselt hatte, erkannte den Mann am 10. Oktober wieder. Der versuchte zwar noch, sich mit einem Komplizen davonzumachen, nach kurzer Flucht wurde er aber von der Polizei geschnappt.

Während der 39-Jährige seine Strafhaft antreten musste, sucht die Polizei nach möglichen weiteren Opfern. Sie werden gebeten, sich an das Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt unter der Telefonnummer 01/31310/21220 DW zu wenden.

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