Syrischer Al-Kaida-Kommandant bei Explosion getötet

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In Syrien ist nach Angaben von Islamisten ein hochrangiges Mitglied der Al-Kaida bei einer Explosion getötet worden. Der Militärkommandant der Nusra-Front, Abu Humam al-Shami, sei am Donnerstag bei einem Luftangriff der US-geführten Allianz in der Provinz Idlib ums Leben gekommen, teilten zwei Aufständische mit.


Dagegen verlautete aus US-Kreisen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden seien keine Angriffe in der Region erfolgt. Nach der Detonation habe die Nusra-Front ihre Anhänger angewiesen, nicht mit der Presse zu sprechen, sagten die Islamisten weiter. Zuvor war aus den Kreisen verlautet, Al-Shami sei verletzt worden. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben war nicht möglich.

Die Nusra-Front kämpft als Ableger der Al-Kaida in Syrien im Bürgerkrieg gegen die Regierung und gemäßigte Aufständische. In der vergangenen Woche löste sich die Hassm nach wochenlangen Kämpfen mit der Front auf, eine der letzten nicht-islamistischen Rebellengruppen im Kampf gegen Präsident Bashar al-Assad. Zu den Rivalen der Al-Kaida in Syrien gehört die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS). Gegen sie führen die USA seit Monaten Luftangriffe in Syrien und im Irak. Auch die Nusra-Front ist Ziel der Angriffe gewesen.

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