Suchtmittelkriminalität-Statistik 2005

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In der Drogenkriminalität ist eine leichte Verschiebung innerhalb der Delikte zu verzeichnen: Ein Anstieg der Vergehenstatbestände um 4,74% und ein Rückgang bei den Verbrechenstatbeständen um 8,42%.

Die vorherrschende Suchtmittelkriminalität zieht ein relatives Ansteigen der Beschaffungskriminalität, wie relativ brutale Raubüberfälle auf Passanten, Trafiken, Einbrüche in Fahrzeuge und andere Objekte, sowie Gelegenheitsdiebstähle mit sich. Zu bemerken ist auch eine relativ große Nachfrage nach Drogenersatzmittel.

Insgesamt wurden in Wien 9.529 Anzeigen nach den Straftatbeständen des Suchtmittelgesetzes erstattet, was ein Plus von 4,81% (+437 Anzeigen) gegenüber dem Jahr 2004 darstellt. Bemerkt wird, dass es sich bei den angeführten Zahlen um eine Anzeigenstatistik jener Fälle handelt, die der Sicherheitsexekutive bekannt geworden sind. Die Zunahme der Anzeigen ist vor allem auf die Umsetzung eines einheitlichen Strategiekonzeptes und den damit zusammenhängenden verstärkten Polizeieinsätzen zurückzuführen.

2005 wurden in Wien 244 kg Cannabisprodukte (Schwarzmarktwert: ca. 1,7 Millionen Euro), 41 kg Heroin (Schwarzmarktwert: ca. 2.870.000 Euro), 29 kg Kokain (Schwarzmarktwert: ca. 2,6 Millionen Euro), 10.774 Extasy-Tabletten (Schwarzmarktwert: ca. 160.000 Euro) und 2.042 LSD-Trips (Schwarzmarktwert: ca. 30.000 Euro) sichergestellt. Allfällig Rückfragen unter der Telefonnummer 0664/6143128 bei Mag. Stübler.

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