Suche nach Verdächtigen in „Sauna-Affäre“

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In der „Sauna-Affäre“ wird nach wie vor nach einer Verdächtigen gefahndet. Gegen Otilie Susana Rieben-Riebenfeld besteht der Verdacht der grenzüberschreitenden Prostitution, berichtete die Polizei.

Gegen den Sauna-Betreiber und zwei seiner Mitarbeiter wurde am Donnerstag U-Haft verhängt.

Die gesuchte 28-Jährige soll für die Unterbringung der Mädchen zuständig gewesen sein und für „Nachschub“ gesorgt haben, hieß es. Über den Betreiber des in Wien-Simmering gelegenen Etablissements, den 42-jährigen Wolfgang B., ist unterdessen die U-Haft verhängt worden. Gegen den Geschäftsführer des FKK-Clubs wird wegen grenzüberschreitenden Prostitutionshandels, Zuführung zur Prostitution und Zuhälterei ermittelt.

Auch zwei seiner Mitarbeiter bleiben bis auf weiteres in Haft. Demgegenüber wurden fünf der am Dienstagabend verhafteten Personen auf freien Fuß gesetzt. Dem Vernehmen nach sollen sie sich in ihren Einvernahmen geständig bzw. kooperativ gezeigt haben.

Am Dienstagabend waren im Zuge der Affäre acht Personen verhaftet worden. Der ebenfalls verhaftete Geschäftsführer der Sauna, Wolfgang B. (42), wies am Donnerstag weiterhin alle Vorwürfe zurück.

In Zusammenhang mit der Affäre war es auch zu Ermittlungen des im Innenministerium angesiedelten Büros für Interne Angelegenheiten (BIA) gegen den interimistischen Leiter der Kriminalpolizeilichen Abteilung in Wien, Dr. Ernst Geiger, gekommen. Er wurde am 29. März vom Dienst suspendiert, zudem laufen gerichtliche Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts auf Verrats eines Amtsgeheimnisses. Geiger selbst bestritt diese Vorwürfe wiederholt.

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