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Sturm Graz gegen Austria Wien: Schmeichelhaftes 1:1 für die Grazer

Florian Kainz (Sturm) setzt sich gegen Austria Tormann Heinz Lindner(l) durch und verwandelt den Elfer zum 1:1 Florian Kainz (Sturm) setzt sich gegen Austria Tormann Heinz Lindner(l) durch und verwandelt den Elfer zum 1:1 - © APA/MARKUS LEODOLTER
In der 11. Runde der Fußball-Bundesliga haben sich Sturm Graz und Austria Wien am Sonntag 1:1 (1:1) getrennt. Die Tore fielen bereits früh im Spiel, die zweite Hälfte bot zwar spannende Torchancen, doch keinen Treffer mehr.

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Die als gefährlicher eingestuften Wiener gingen durch Hosiner in Führung (7.), den Steirern gelang per Foul-Elfmeter durch Florian Kainz der Ausgleich (15.). Die Austria hat somit in den jüngsten drei Partien lediglich zwei Punkte gesammelt, bei einem Heimsieg oder Remis von Rapid gegen Wiener Neustadt (18.30 Uhr) droht der Rückfall auf Rang drei.

Punkteverlust für die Austria

Zudem ist die blitzsaubere Auswärtsbilanz der Violetten dahin, nach fünf Siegen gab es den ersten Punkteverlust in der Fremde. Für Sturm endete nach drei Siegen die Erfolgsserie in der heimischen UPC Arena.

Sturm-Trainer Hyballa zog bei der Nominierung seiner Startelf eine große Überraschung aus dem Hut. Stammgoalie Gratzei wurde zum Reservisten degradiert, für den 31-Jährigen rückte der um neun Jahre jüngere Focher ins Tor. Focher war im vergangenen Sommer vom deutschen Meister Dortmund zu den Grazern gewechselt. Anstelle von Szabics und Weber kamen Tobias und Florian Kainz zum Zug.

Die beiden Tore

Die neu zusammengewürfelte Truppe wurde von den Wienern kalt erwischt. Nach weitem Pass von Suttner enteilte Hosiner Vujadinovic und schoss zum 1:0 (7.) ein. Debütant Focher berührte den Schuss noch, der Ball landete jedoch im linken Eck. Bereits in der 15. Minute gelang den Grazern der Ausgleich. Nach einer Attacke von Suttner an Hölzl entschied der schweizerische Unparteiische Bieri auf Elfmeter, Florian Kainz verwertete den Strafstoß souverän ins linke Eck (15.).

Nach der turbulenten Anfangsphase beruhigte sich das Geschehen. Die Austria war leicht spielbestimmend, bei einigen gefährlichen Flanken der Wiener zeigte sich Focher kompromisslos und sicher. Bei Schüssen von Mader(32.) und Jun (45.) hatte Sturms neue Nummer eins keine Mühe (32.), ein Gorgon-Freistoß strich knapp an seinem Tor vorbei (37.). Austria-Goalie Lindner musste sich vor der Pause lediglich bei einem Schuss von Sukuta-Pasu auszeichnen (42.).

Spielverlauf in der zweiten Halbzeit

Ähnlich wie in der ersten Spielhälfte war auch die Anfangsphase der zweiten 45 Minuten höchst unterhaltsam. Bei den Grazern verfehlte Okotie knapp das lange Eck (49.), einen Schuss von Tobias Kainz fischte Lindner mit einer Glanzparade aus dem linken Kreuzeck (52.). Eine Austria-Chance von Jun wurde von Focher entschärft (51.), bei einem weiteren Versuch von Jun zeigte der junge Deutsche neuerlich einen starken Reflex (65.). Bei einem gefühlvollen Weitschuss von Mader hatte Focher Glück, dass der Ball das Tor knapp verfehlte (59.).

Das Glück stand den Grazern auch im Finish zur Seite: ein Kopfball-Treffer des eingewechselten Austrianers Rotpuller wurde wegen angeblichen Fouls gegen Vujadinovic aberkannt (86.), ein Mader-Schuss von der Strafraumgrenze verfehlte das Sturm-Tor um wenige Zentimeter (91.) – es blieb beim 1:1.

(apa/red)



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